Der FKU hat sich als Unterstützer dem Berliner Bündnis für Biodiversität angeschlossen, um aktiv zur Förderung der biologischen Vielfalt beizutragen. Doch was nützt eine gute Vernetzung und eine wohlklingende Absichtserklärung, wenn ihr keine Taten folgen? Genau diese Frage haben wir uns gestellt und beim letzten Besuch im Umwelt- und Naturbildungszentrum NIRGENDWO erneut deutlich beantwortet bekommen.
Gerade jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um sich für die Biodiversität einzusetzen. Es gibt unzählige kleine Schritte, die wir unternehmen können, sei es für unser Unternehmen oder für unser Zuhause. Der Einsatz für einheimische Gewächse, Blumen und Gräser, die die Grundlage für die so wichtige Vielfalt an Insekten bilden, kann nicht nur einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten, sondern auch das Stadtbild bereichern.
Bei diesem Treffen überreichte Sarah Nock, Gründungsmitglied des Bündnisses für Biodiversität, Martin Knauft eine Nisthilfe, die er in seinem eigenen Garten aufstellen wird. Diese Nisthilfe ist eine kleine, aber symbolträchtige Geste, die uns daran erinnert, wie wichtig jede einzelne Maßnahme ist. Denn viele kleine Gesten summieren sich zu einer großen Wirkung.
Im Gespräch zwischen Sarah und Martin ging es nicht nur um die Übergabe der Nisthilfe, sondern auch um die Möglichkeit, Veranstaltungen für Unternehmerinnen und Unternehmer zu gestalten, die sich mit dem Thema Biodiversität intensiv auseinandersetzen wollen. Es wurde schnell klar, dass ein Austausch über konkrete und umsetzbare Schritte für die Förderung der Biodiversität in Unternehmen und im Alltag notwendig ist.
Leider ist das Thema Biodiversität gesellschaftlich oft sehr aufgeladen. Allein die Erwähnung von „Bio“ und „Diversität“ führt in manchen Kreisen zu hitzigen Diskussionen und sogar zu ablehnenden Reaktionen. Aber Biodiversität hat nichts mit Politik oder Ideologie zu tun. Sie ist die Grundlage unseres Daseins und somit auch unseres wirtschaftlichen Erfolgs und Wohlstandes.
Wenn wir die Vielfalt der Insekten verlieren, verlieren wir auch die Basis für die Landwirtschaft, die Nahrungsketten und letztlich für unsere eigene Existenz.
Unser Ziel ist nicht, zu bevormunden oder Vorschriften zu machen, sondern vielmehr, das Bewusstsein zu schärfen, dass der Schutz der Biodiversität sowohl notwendig als auch ästhetisch ansprechend und pflegeleicht sein kann. Kleine, aber wirkungsvolle Maßnahmen sind der erste Schritt zu einer nachhaltigen Veränderung, die nicht nur der Umwelt, sondern auch uns allen zugutekommt.
In diesem Sinne freuen wir uns darauf, weiterhin mit Partnern und Unternehmern zusammenzuarbeiten, die diesen Weg mit uns gehen wollen – für eine lebenswerte, vielfältige Zukunft.
Am 3. April war Girls’Day – und damit wieder Gelegenheit für Berliner Unternehmen, jungen Mädchen praxisnahe Einblicke in Berufsfelder zu geben, die sonst oft nicht im Fokus stehen. Über 200 Unternehmen und Einrichtungen in der Hauptstadt beteiligten sich an der bundesweiten Aktion, bei der mehr als 6.000 Schülerinnen ab Klasse 5 Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften ganz praktisch erleben konnten.
Auch zwei Mitglieder aus unserem Netzwerk haben erneut gezeigt, wie gut erfolgreiche Nachwuchsgewinnung funktionieren kann: Die K. Rogge Spezialbau GmbH und die Gerüstbau Tisch GmbH öffneten ihre Tore für insgesamt 16 Schülerinnen – mit einem abwechslungsreichen, engagiert gestalteten Programm auf dem Firmengelände.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch Anne-Marie Neumann (K. Rogge Spezialbau GmbH), inklusive kleiner Osterüberraschung, ging es direkt in die Praxis: Gemeinsam mit Nick Haselhof, Geschäftsführer der Gerüstbau Tisch GmbH, und seinem Team bauten die Teilnehmerinnen ein komplettes Gerüst auf – ausgestattet mit Helm, Schutzkleidung und Sonnenbrille. Dabei stand nicht nur das sichere Arbeiten im Vordergrund, sondern auch das Erlebnis, gemeinsam etwas zu schaffen. Die jungen Gäste überraschten mit Teamgeist, Kraft und Neugier – und machten beim anschließenden Abbau genauso motiviert mit.
Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter mit drei Praxisstationen: Beim Trockenbau wurden mit Unterstützung der Azubis Wände montiert und gebohrt. In der Stuckstation rührten die Mädchen Gips an und gossen ihn in selbst gewählte Formen – eine Aufgabe, die Fingerspitzengefühl und Konzentration erforderte. An der dritten Station präsentierten die Auszubildenden einen firmeneigenen LKW samt Kran. Highlight für viele: selbst am Steuer sitzen und den Kran bewegen.
Zum Abschluss stärkten sich alle bei einem gemeinsamen Mittagessen – und blickten auf einen intensiven Tag zurück, der nicht nur Einblicke, sondern auch echtes Erleben ermöglichte.
Das Engagement der K. Rogge Spezialbau GmbH und der Gerüstbau Tisch GmbH zeigt eindrucksvoll, wie Unternehmen durch direkte Begegnung und praktische Aufgaben junge Menschen für ihre Branche begeistern können. Wir danken beiden Betrieben für ihren großen Einsatz – und hoffen, dass sich auch im kommenden Jahr viele weitere Unternehmen aus unserem Netzwerk am Girls’ Day beteiligen.
Am 1. April erhielt eine 25-köpfige Delegation von City Managern aus ganz Dänemark Einblicke zu vielfältigen Unternehmen in Friedrichshain-Kreuzberg. Dabei waren die City Manager vom 30. März bis 2. April in der Hauptstadt unterwegs, um Inspiration, frische Ideen und Best-practice-Beispiele für den eigenen Beitrag zur Stadtentwicklung in Dänemark mitzunehmen. Im Fokus der Studienreise stand der grenzüberschreitende Wissenstransfer.
Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann begrüßte die dänischen City Manager gemeinsam mit Kathrin Klisch, Leiterin der bezirklichen Wirtschaftsförderung in der EAST SIDE MALL. Im Fokus stand der Austausch zu Stadtentwicklungsfragen.
„Der aktive Austausch zu Strategien der Stadtentwicklung und die Förderung von lebendigen und attraktiven Städten ist von großer Bedeutung. Internationalen Begegnungen, wie sie diese Studienreise der City Manager ermöglicht, bietet die Chance, voneinander zu lernen und neue Impulse für die Weiterentwicklung unseres Bezirks zu gewinnen“
Clara Herrmann, Bezirksbürgermeisterin
Bei der Auswahl der besuchten Betriebe hat sich der Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein beratend engagiert und auch die entscheidenden Unternehmenstüren geöffnet.
„Grenzüberschreitende Begegnungen und persönlicher Austausch stärken den lokalen Handel und setzen wichtige Entwicklungsimpulse. Es ist schön, zu sehen, dass FKU-Mitgliedsunternehmen zur internationalen Strahlkraft und Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Friedrichshain-Kreuzberg einen maßgeblichen Anteil beitragen.“
Rolf Hempel, FKU-Vorstandsmitglied
Stationen der dänischen Delegation waren die Anschutz Entertainment Group Development GmbH mit dem Uber Platz, der Umwelt- und Bildungsort Nirgendwo sowie ausgewählte Händler*innen und Angebote in der EAST SIDE MALL.
In Empfang genommen wurden die Studienreisenden vor der Uber Arena von Heike Püschel, General Manager Uber Platz. Sie erhielten einen spannenden Input zur Geschichte und Entwicklung des Ortes. Moritz Hillebrandt, Vice President Communications, ermöglichte eine exklusive Führung durch die Uber Arena und beantwortete die interessierten Fragen der Studienreisenden.
Im Anschluss folgte ein Treffen mit Sarah Nock, der Geschäftsführerin des Umwelt- und Kulturbildungsortes Nirgendwo in Friedrichshain. Die dänischen City Manager bekamen u. a. einen Einblick zur Entstehung des Ortes, zu seiner Bedeutung für die Stadtgesellschaft, zur Organisation und Finanzierung.
Am Standort EAST SIDE MALL führte Ines Richter, Senior Associate der RFR Centermanagement GmbH, die dänische Delegation zur Maskenbildnerschule Mephisto Hasso von Hugo GmbH, dem neu eröffneten KONKON Asia Market sowie zur Sandbox VR.
Die Geschäftführer*innen der Unternehmen waren vor Ort, um sich persönlich mit den City Managern zu unternehmerischen Zielen, Learnings und Erfolgen auszutauschen. Der Rundgang endete für alle in der Sandbox VR mit einem besonderen Highlight: dem eigenen Ausprobieren der state-of-the-art- VR-Technik. Mit einem lebendigen Get-together mit kühlen Getränken und feinen Häppchen klang der Rundgang schließlich aus. Als Abschiedsgeschenk gab es eine prall gefüllte Goodie Bag mit spannenden Produkten der besuchten Unternehmen.
Ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten Unternehmen die mit ihrer Gastfreundschaft und Offenheit, die Berlin Studienreise der dänischen City Manager bereicherten und so ein wichtiges Zeichen für grenzüberschreitenden Wissensaustausch und Netzwerkbildung setzten!
Hintergrundinformationen zum Friedrichshain-Kreuzberg-Besuch der dänischen City Manager
Die Delegation bestand aus 25 Stadtverwaltern und Unternehmer*innen aus ganz Dänemark zusammen, die Mitglieder im Netzwerk Danske Handelsbyer sind. Dieses Netzwerk umfasst 62 dänische Städte und Gemeinden und unterstützt insbesondere den innerstädtischen Einzelhandel sowie die Stadtentwicklung.
Neben Hamburg, London und Stockholm standen in den vergangenen Jahren auch Städte wie Amsterdam und Oslo auf dem Programm der Delegation. Diese Reisen bieten den Teilnehmern die Gelegenheit, neue Konzepte zur Förderung des Einzelhandels, zur Stadtentwicklung und zur Zusammenarbeit mit Kommunen und Politikern kennenzulernen.
Die dänische Handelskammer, die mit ihren Mitgliedern aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen auch politische Interessen vertritt, unterstützt diese Art von Austausch, um ihre Mitglieder in rechtlichen, politischen und praktischen Fragen zu beraten und die Stadtentwicklung in Dänemark aktiv zu fördern.
Zur Miete stehen zwei helle Räume mit großen Fensterfronten, 22 m² und 18 m² (45 m² inkl. Flur) im Erdgeschoss gelegen mit eigenem Eingang in einer Bürogemeinschaft mit dem Fachanwaltsbüro Piegeler. Küche und Bad wird gemeinsam genutzt. Super Anbindung an Warschauer Straße und Frankfurter Tor.
Miete inkl. Pauschale für Nebenkosten 1.400,- € netto. Bezugsfertig ab sofort. Adresse: Gubener Straße 51, 10243 Berlin
Bei Interesse gerne melden, auch per E-Mail an piegeler@kanzlei-piegeler.de oder einfach direkt zur Besichtigung vorbei kommen.
Diese Kurz-Befragung der LokalWerk gUG dient dazu, Ihre unternehmerischen Erfahrungswerte in der Beschäftigung von Geflüchteten mit unsicherem Aufenthaltsstatus zu ermitteln, sowie Erfolgsfaktoren und Bedarfe für die Gewinnung dieser bisher kaum beachteten Personengruppe als potentielle Fach- und Arbeitskräfte.
Passende Fach-, Arbeitskräfte oder Azubis zu finden, ist eine große Herausforderung für viele Unternehmen. Immer stärker wird das Recruiting im Ausland als Lösung thematisiert. Der Aufwand dafür ist jedoch enorm und überfordert gerade kleinere Unternehmen.
Zugleich werden viele potentielle Fach- und Arbeitskräfte beim Recruiting vernachlässigt, obwohl diese bereits vorort sind (in Berlin über 33.000 !), meist schon über passable Deutschkenntnisse verfügen und unserer Erfahrung nach ausreichend motiviert sind, beruflich nachhaltig Fuß zu fassen. Es geht um Geflüchtete mit unsicheren Aufenthaltsstatus und guter Bleibeperspektive (Aufenthaltsgestattung oder Duldung), deren Beschäftigungsquote trotz Erleichterungen des Arbeitsmarktzugangs berlinweit bei gerade einmal 8% liegt (Quelle: Tagesspiegel).
Das möchten wir, die LokalWerk gUG, mit Ihrer Unterstützung ändern und mit diesem kurzen Fragebogen herausfinden, wie Ihre Erfahrungen mit dieser Personengruppe sind und was es braucht, um diese besser für den Arbeitsmarkt zu erschließen.
Die Befragung ist Teil des Projekts Work Now?!, das wir in Kooperation mit dem Partizipationsbüro des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg und dem Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein durchführen – im Auftrag des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit Friedrichshain-Kreuzberg.
In den letzten Wochen haben wir Euch berichtet, wie Unternehmen zu spannenden außerschulischen Lernorten werden können. Am Beispiel des Malermeisters Martin Düser von CoColori haben wir gezeigt, wie man Schüler*innen viel über den Beruf vermitteln und gleichzeitig die Qualität der Schule verbessern kann.
Im aktuellen Block wurde ein Flur der Herbert-Hoover-Schule mit den Schüler*innen neu gestrichen, was nicht nur eine sichtbare Veränderung, sondern auch eine große Wertschätzung für die eigene Schule geschaffen hat.
Jetzt geht die Reise weiter: Mit Carolin Reibel, einer renommierten Innenarchitektin, die bereits seit einiger Zeit mit Martin Düser kooperiert, wollen wir eine noch stärkere Bindung zwischen den Jugendlichen, Unternehmen und ihrer Schule schaffen.
Bei einem Treffen in der Schule wurde ein Thema angesprochen, das ich mich bisher nicht getraut hätte anzusprechen: die Schüler*innen-WCs! Ein Thema, das immer wieder zu harten Diskussionen führt, warum genau diese Orte so aussehen, wie sie aussehen.
Carolin hat die Idee, einen Ort zu schaffen, der weniger von Vandalismus und Vermüllung betroffen ist. Wie das gelingen kann, ist noch offen, aber klar ist: Wir stellen uns diesem Thema.
In einem der kommenden Blöcke möchte Carolin mit den Schülerinnen ein Konzept erstellen und es später mit Martin umsetzen, um den Schülerinnen einen neuen Ort für ihre Bedürfnisse zu gestalten.
Ob es gelingt, wissen wir nicht, aber allein das Nachdenken darüber und die Verbindung von Schule und Wirtschaft, bei der alle beteiligt werden, ist eine neue Stufe in der Ausbildungsakquise und im außerschulischen Lernen.
Das Projekt „Außerschulische Lernorte“ wurde initiiert vom Quartiersmanagement Pankstraße und wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten.
Stehen auch Sie manchmal vor der Herausforderung Ihren neuen/angehenden Führungskräften die notwendigen Fähigkeiten für ihre neue Rolle zu vermitteln?
Gemeinsam mit erfahrenen Trainer:innen hat FORUM Berufsbildung dafür ein 12-monatiges Programm entwickelt – INlead. Dabei legen wir besonderen Wert auf einen hohen Praxisbezug. Zusätzlich profitieren die Teilnehmenden vom gelebten Netzwerkgedanken und dem persönlichen Austausch untereinander und mit den Trainer:innen.
Aufbau Das Programm besteht aus 12 Modulen. Jedes Modul enthält einen Trainingstag in Präsenz und einen digitalen Follow-up-Termin. Inklusive zwei individuell buchbare Coachingstunden bei einem/einer Trainer:in. Jede:r Teilnehmende erhält Zugang zur digitalen Lernplattform für weiterführende Materialien, Übungen und Fallstudien.
Zielgruppe Das Entwicklungsprogramm INlead richtet sich an neue und angehende Führungskräfte in Unternehmen.
Dauer 12 Monate. Nächster Start im Juni 2025.
Abschluss: Zertifikat „INlead“
Preis 5.999€ (exklusiver 10% Early-Bird Rabatt bei Vertragsabschluss bis zum Get-Together am 28.04.2025)
Am 28.04.2025 veranstalten wir ein Get-Together für angehende und frisch gebackene Führungskräfte auf unserer Dachterrasse. Leuten Sie Ihren nächsten professionellen Schritt bei einem kalten Getränk und in Gesprächen über Ihre zukünftige Rolle ein.
Liebe Olivenölfans, wir freuen uns sehr, Sie zu unserem ersten Olivenöl Basisworkshop einzuladen. Ziel des Workshops ist es, die sensorische Fähigkeiten zu trainieren, um ein gutes Olivenöl zu erkennen.
Wann? am 10.4.2025 um 17.00 Uhr Wo? Kaiserin-Augusta-Allee 28, D-10553 Berlin beim GuzTech GmbH
Der Workshop besteht aus einem theoretischen Teil und einer von einem Dozenten (Evooschool) geführten Verkostung von Olivenölen.
Inhalte des Workshops:
Einblick in die Anbauverfahren und Verarbeitungsprozesse
Klassifizierung der Olivenöle
Das Etikett lesen lernen
Einblick in die organoleptische Analyse
Vorteile für die Gesundheit
Verkostung von drei Olivenölen – Wie man ein gutes Olivenöl erkennt.
Am Workshop nehmen Olivenölproduzenten aus Italien teil, die ihre zertifizierte Olivenöle vorstellen werden.
Ein frischer Aperitif mit typischen Produkten aus Italien erwartet Sie am Ende des Workshops. Da haben Sie die Möglichkeit, sich mit den Betrieben auszutauschen und ihre Geschichte besser kennenzulernen.
Auf Wunsch erhalten Sie ein Zertifikat zur Bestätigung Ihrer Teilhabe.
Anmeldung erforderlich: info@apulien-olivenoel.de oder telefonisch 0157 5494 3076 Teilnahmegebühr: 10 Euro, zu zahlen vor Ort
In der Blogserie „Nachhaltigkeit leicht gemacht“ gibt es praxisorientierte Tipps und Strategien, um nachhaltige Maßnahmen erfolgreich im Unternehmen umzusetzen. Jeder Beitrag bietet leicht verständliche Anleitungen, konkrete Beispiele und hilfreiche Vorlagen, die nicht nur dabei helfen, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, sondern auch die gesetzlichen Berichtspflichten effizient zu erfüllen und gleichzeitig die Unternehmenskultur zu stärken.
Einführung
Wasser ist eine der wertvollsten Ressourcen unseres Planeten – und zugleich ein Kostenfaktor in vielen Unternehmen. Sparmaßnahmen und der bewusste Umgang mit Wasser können nicht nur Betriebskosten senken, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. In diesem Beitrag erfährst Du, wie gezielte Maßnahmen zum Wassersparen dazu beitragen, Dein Unternehmen durch das Schonen dieser Ressoure nachhaltiger zu gestalten und dank Kostenersparnis dein Unternehmen wirtschaftlich widerstandsfähiger zu machen.
Vorteile eines Wassermanagements
Für das Unternehmen: Durch die Reduzierung des Wasserverbrauchs können Kosten eingespart und Abwassergebühren gesenkt werden. Zudem verbessert sich die ökologische Bilanz, da weniger Wasserentnahme natürliche Wasserkreisläufe schützt, Energieaufwand für Wasseraufbereitung und -transport gesenkt wird und der gesamte Ressourcenverbrauch effizienter gestaltet werden kann. Dies wirkt sich positiv auf das Unternehmensimage aus.
Für Mitarbeitende: Der bewusste Umgang mit Wasser schärft das Umweltbewusstsein und steigert die Identifikation mit der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens im Alltag. Gleichzeitig können moderne, wassersparende Sanitärlösungen die Hygiene und den Komfort am Arbeitsplatz verbessern.
Praxisbeispiele Maßnahmen zum Wassersparen
Wasser sparen mit einfacher DIY-Lösung im Spülkasten
Maßnahme: Sofern Zugang zum Spülkasten möglich: Eine gefüllte PET-Flasche in den Spülkasten legen, um das Wasservolumen pro Spülung zu reduzieren. Besonders bei älteren Spülkästen kann dies helfen, pro Spülgang bis zu 1,5 Liter Wasser zu sparen, ohne die Funktionalität zu beeinträchtigen. Dies funktioniert, weil die Flasche als Verdränger den Platz einnimmt, den sonst Wasser im Spülkasten füllen würde, sodass weniger Wasser pro Spülgang verbraucht wird.
Wassersparende Sanitärtechnik nutzen
Maßnahme: Austausch alter Wasserhähne und Toiletten gegen wassersparende Modelle (z. B. Sensorarmaturen, Spülstopp-Tasten oder wassersparende Duschköpfe). Beispielsweise reduzieren wassersparende Armaturen den Wasserverbrauch von durchschnittlich ca. 10 Litern pro Minute auf etwa 5 Liter, was eine Einsparung von bis zu 50 % bedeutet. Eine Liste mit konkreten
Leckagen frühzeitig erkennen und beheben
Maßnahme: Regelmäßige Prüfung des Betriebs auf undichte Wasserhähne, Toiletten oder Leitungen. Eine tropfende Armatur mit einem Leck von einem Tropfen pro Sekunde kann jährlich ca. 1.500 Liter Wasser verlieren.
Effiziente Nutzung von Wasser in der Produktion und Reinigung
Maßnahme: Optimierung von wasserintensiven Prozessen durch den Einsatz moderner, wassereffizienter Maschinen oder Kreislaufsysteme. Beispiel: Nutzung von Regen- oder Grauwasser für Reinigungsprozesse oder Bewässerung. Diese Methode bringt eine hohe Effizienz, da sie den Verbrauch von wertvollem Trinkwasser reduziert und gleichzeitig die Wasserkosten senkt.
Bewusstes Verhalten der Mitarbeitenden fördern
Maßnahme: Schulungen und Informationen im Team, um das Bewusstsein für Wassersparmaßnahmen zu erhöhen. Beispiel: Kleine Anpassungen im Verhalten (z. B. Wasserhähne beim Einseifen schließen) haben große Auswirkungen.
Wasserverbrauch analysieren und Ziele setzen: Analysiere den aktuellen Wasserverbrauch und definiere klare Einsparziele. Erfasse z.B. den Grundverbrauch Deines Betriebs für 24 Stunden an einem „regulären“ Betriebstag, um bei künftigen Kontrollen Lecks frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen messbar zu machen.
Maßnahmen umsetzen: Wähle geeignete Maßnahmen, die am besten zur Unternehmensstruktur passen. Es gibt kostengünstige Maßnahmen, die schnell und einfach umsetzbar sind und den Verbrauch spürbar reduzieren.
Verantwortlichkeiten festlegen: Bestimme ein Team oder eine Person, die für das Wassermanagement verantwortlich ist.
Kommunikation und Schulung: Informiere alle Mitarbeitenden und schule sie in Wasserspartechniken.
Regelmäßige Überprüfung: Stelle sicher, dass die Maßnahmen kontinuierlich überprüft und optimiert werden. Erfasse regelmäßig deinen regulären Tagesverbrauch, um Abweichungen schnell zu erkennen und handeln zu können.
Dokumentation des Fortschritts: Halte Ziele und Maßnahmen fest und dokumentiere die Umsetzung sowie die erzielten Einsparungen.
Berichtspflicht-Tipp
Die dokumentierten Wassersparmaßnahmen und erreichten Einsparungen können als Teil der Nachhaltigkeitsberichterstattung (z.B. nach CSRD, VSME, DNK, Zertifikate etc.) verwendet werden. So wird das Engagement für den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen sicht- und belegbar.
Fazit
Gezielte Maßnahmen zum Wassersparen bieten Unternehmen die Möglichkeit, Betriebskosten zu reduzieren und zugleich einen aktiven Beitrag zur Ressourcenschonung zu leisten. Durch bewussten Umgang mit Wasser und den Einsatz effizienter Technologien wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch die betriebliche Resilienz gestärkt.
Meine persönliche Erfahrung
Wir haben in 2022 angefangen unseren Verbrauch zu erfassen und zu analysieren. Anschließend haben wir eine Reihe erster Maßnahmen umgesetzt, die unseren Verbrauch spürbar reduziert haben. Im ausführlichen Artikel findest du die Maßnahmen in unseren Betrieb, detailliertere Informationen und weiterführenden Links & Quellen: https://sarahnock.de/nachhaltigkeit-to-go-wassermanagement
Autorin: Sarah Nock Jetzt die monatliche Newsletterserie „Nachhaltigkeit leicht gemacht“ abonnieren unter https://sarahnock.de
Als bundesweit erstes Bündnis dieser Art will die IHK zusammen mit dem Projekt Unternehmen Biologische Vielfalt (UBi) der DIHK die gemeinsamen Bündnis-Erfolge zum Schutz der biologischen Vielfalt und Förderung nachhaltiger urbaner Ökosysteme in Berlin feiern und würdigen.
Am Veranstaltungstag stehen Erfolgsgeschichten aus einem Jahr Biodiversitätsbündnis, innovative Geschäftsmodelle und praxisorientierte Lösungen im Fokus. Ein Highlight wird das „Pitch-Your-Project“-Format sein, bei dem die Mitglieds-Unternehmen ihre erfolgreich umgesetzten Biodiversitätsprojekte vorstellen.
In Keynotes sprechen Expertinnen und Experten wie Journalistin Susanne Bergius und Unternehmer Hans-Dietrich Reckhaus über die Bedeutung von Biodiversität für die Wirtschaft und über innovative Geschäftsmodelle. Staatssekretärin Britta Behrendt ist für das Grußwort geladen. Interaktive Workshops geben Raum für die Entwicklung von Lösungsansätzen und die Vernetzung der Teilnehmenden.
Seien Sie dabei:
Wann: Am Mittwoch, den 09. April 2025, von 12:00 bis 16:00 Uhr Wo: im Radialsystem, Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin Wer: Berliner Unternehmen Teilnahme: kostenfrei