FKU (neu)

Autor: tbu

  • Was macht eine Messe eigentlich erfolgreich?

    Was macht eine Messe eigentlich erfolgreich?

    Genau dieser Frage sind wir beim Messetraining zur Vorbereitung auf den Karrieretag in der East Side Mall am 25. Juni 2025 auf den Grund gegangen – und zwar mit einem praxisnahen, inspirierenden Workshop, der mehr geboten hat als nur Theorie.

    Denn wer kennt das nicht: Der Messestand ist perfekt geplant – ansprechend gestaltet, gut beleuchtet, der Vorrat an Giveaways gut gefüllt. Alles scheint bereit. Und doch fehlt oft ein entscheidender Erfolgsfaktor: die Menschen, die am Stand stehen. Genau auf diese Menschen, die Gesichter und Stimmen hinter dem Unternehmen, richtete sich unser Workshop.

    Gemeinsam mit Rolf Hempel, Ingenieurpädagoge und Experte für professionelles Onboarding, und Heike Melzer, Stresscoach und Gründerin von „Stress Ade“, haben wir ein intensives Trainingsprogramm durchgeführt – mit dem Ziel, aus jedem einzelnen Messeauftritt ein echtes Erlebnis für Besucherinnen und Ausstellerinnen zu machen.

    Rolf Hempel eröffnete den Tag mit einem Impulsvortrag, der eindrücklich zeigte, wie viele kleine Details einen Messeauftritt zum Erfolg führen können. Angefangen beim frühzeitigen Ankommen und dem gezielten Austausch mit benachbarten Ständen über das genaue Erkunden der Umgebung bis hin zur bewussten Zieldefinition – all das macht den Unterschied. Besonders betont wurde die Bedeutung sogenannter Follow-ups: Ob Einladungen zu Tagen der offenen Tür, Hinweise auf neue Stellenanzeigen oder gezielte Nachfassaktionen – wer Messekontakte nicht nachbereitet, verschenkt wertvolles Potenzial.

    Im zweiten Teil übernahm Heike Melzer das Ruder – und brachte wortwörtlich Bewegung in den Raum. Mit praxisnahen Aktivierungsübungen zeigte sie, wie man trotz langer Stehzeiten und Messehektik körperlich und mental leistungsfähig bleibt. Neben gezielten Atemtechniken, einfachen Dehnübungen und kleinen Konzentrationsritualen begeisterte vor allem eine Übung, mit der man inmitten des Trubels den Fokus auf das Gegenüber zurückholt – ein echtes Highlight für alle, die auf lauten Messen nicht den Gesprächsfaden verlieren wollen.

    Auch die Ernährung kam nicht zu kurz. Heike lieferte wertvolle Tipps, wie man sich an langen Tagen sinnvoll und energiespendend versorgen kann – und das ohne Zuckerschock und Mittagstief. Naturbelassene Snacks wie Nüsse, Vollkornprodukte und frisches Gemüse wie Karotten, Paprika oder Gurken sind nicht nur gesünder, sondern auch nachhaltige Energielieferanten. Und als kleiner Geheimtipp für fitte Beine bis zum Abend: Kompressionsstrümpfe – unsichtbar, aber wirkungsvoll.

    Dieses Training war weit mehr als eine Pflichtveranstaltung – es war ein lebendiger, motivierender und praxisorientierter Auftakt für einen erfolgreichen Messeauftritt. Mit vielen neuen Impulsen, hilfreichen Techniken und einem klaren Fokus auf Menschlichkeit und Professionalität am Stand gehen wir bestens vorbereitet in den Karrieretag 2025.

  • Rückblick: Erfolgsfaktor Karrierewebsite – Webinar mit Diego Hinz

    Rückblick: Erfolgsfaktor Karrierewebsite – Webinar mit Diego Hinz

    Im Mai lud das Regionalen Fachkräfte-Bündnis zu einem einstündigen, praxisnahen Online-Seminar zum Thema Karrierewebsites ein. Unter dem Titel „Erfolgsfaktor Karrierewebsite: Was wirklich zählt“ zeigte Webexperte Diego Hinz, MEWIGO wie Unternehmen ihre Online-Präsenz gezielt nutzen können, um Fachkräfte zu gewinnen.

    Der „War for Talents“ – und wie man ihn gewinnt

    Zu Beginn machte Diego Hinz deutlich, dass der Fachkräftemangel die Realität vieler Unternehmen prägt. Umso wichtiger sei eine professionelle und überzeugende Karrierewebsite – nicht nur als digitale Visitenkarte, sondern als aktives Recruiting-Tool. Dabei sei es entscheidend, authentisch, zielgruppengerecht und technisch nutzerfreundlich aufzutreten.

    Inhalte mit Mehrwert – statt Floskeln

    Anhand konkreter Beispiele aus seiner langjährigen Agenturpraxis zeigte Hinz auf, welche Inhalte wirklich zählen. Ob Benefits, Werte oder Team-Einblicke – Bewerberinnen und Bewerber wollen Einblicke in die Kultur und Arbeitsweise eines Unternehmens erhalten. Die Zeiten austauschbarer Textbausteine seien vorbei, so Hinz. Er plädierte für Ehrlichkeit und Relevanz, angepasst an unterschiedliche Zielgruppen wie Berufseinsteigende oder erfahrene Fachkräfte.

    Typische Fehler vermeiden – mit einfachen Mitteln

    Ein zentraler Teil des Webinars widmete sich den häufigsten Fehlern auf Karrierewebsites – von fehlender Mobile-Optimierung über umständliche Bewerbungsprozesse bis hin zu unklaren Ansprechpartnern. Besonders wichtig sei eine einfache, barrierefreie Navigation und ein klarer Call-to-Action. Auch die Kontaktaufnahme sollte möglichst niedrigschwellig möglich sein.

    Praktische Tipps für die Umsetzung

    Teilnehmende erhielten eine Vielzahl konkreter Handlungsempfehlungen, die sich sowohl für den Einstieg ins Thema als auch zur Optimierung bestehender Seiten eignen. Dabei spannte Hinz den Bogen von grundlegenden Überlegungen wie „Karriereseite oder eigener Karrierebereich?“ bis hin zu modernen Gestaltungselementen im Sinne des Employer Brandings.

    Inspirierender Austausch zum Abschluss

    Im abschließenden Q&A beantwortete Diego Hinz individuelle Fragen aus dem Publikum – von technischen Umsetzungsdetails bis hin zu strategischen Überlegungen rund um Personalmarketing und Arbeitgebermarke.

    Fazit

    Ein kompaktes und inhaltlich starkes Webinar, das praxisnah zeigte, wie eine Karrierewebsite zu einem wirkungsvollen Instrument im Recruiting werden kann. Vielen Dank an Diego Hinz für seine inspirierenden Impulse und an alle Teilnehmenden für den regen Austausch!

  • Rückschau Digitalsalon Berlin | „Nachhaltigkeit trifft Digitalisierung – Kreislaufwirtschaft in der Praxis“

    Rückschau Digitalsalon Berlin | „Nachhaltigkeit trifft Digitalisierung – Kreislaufwirtschaft in der Praxis“

    Am 29. April 2025 öffnete das Computerspielemuseum in Berlin seine Türen für eine besondere Premiere: Der erste DAB Digitalsalon für Friedrichshain-Kreuzberg brachte Unternehmer*innen, Dienstleister und Multiplikatoren zusammen, um sich über nachhaltige Digitalisierung und praktische Lösungen im Bereich der Kreislaufwirtschaft auszutauschen. Wir blicken auf einen inspirierenden Abend zurück – geprägt von zukunftsgerichtetem Denken und konkreten Lösungsansätzen.

    Der Digitalsalon mit rund 60 Gästen markiert einen erfolgreichen Auftakt und dient gleichzeitig als Best-practice-Beispiel für eine wirksame Kooperation zwischen dem FKU, der Digitalagentur Berlin und der bezirklichen Wirtschaftsförderung.

    Dass Digitalisierung und Nachhaltigkeit nicht nur zusammengedacht, sondern auch gemeinsam umgesetzt werden müssen, stand klar im Mittelpunkt des Abends.

    Nach einem einleitenden Grußwort von Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann, die die strategische Relevanz der Digitalisierung für den Bezirk betonte, machte unser Vorstandsmitglied Detlef Heinze in seiner Begrüßung deutlich, wie wichtig die Rolle des Unternehmertums als aktiver Treiber dieser Entwicklungen ist.

    Green IT als Hebel für Nachhaltigkeit und Effizienz

    Ein inhaltliches Highlight bot die Keynote von Thomas Gros, Nachhaltigkeitsexperte bei der circulee GmbH. Er zeigte auf, wie Green IT nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Vorteile für Unternehmen entfaltet. Anhand praxisnaher Beispiele – etwa zur Wiederverwendung von Hardware – wurde deutlich, wie Ressourcenschonung und wirtschaftliche Effizienz Hand in Hand gehen können.

    Für viele Teilnehmende kristallisierte sich dabei eine zentrale Botschaft heraus: Wer Nachhaltigkeit als strategischen Bestandteil moderner Unternehmensführung versteht, profitiert spürbar – auch in finanzieller Hinsicht.

    Netzwerken und lebendiger unternehmerischer Austausch

    Im Anschluss an den thematischen Teil bot das Computerspielemuseum eine ganz besondere Atmosphäre für informellen Austausch: Bei einer exklusiven Führung durch die Ausstellung konnten sich die Gäste auf eine Zeitreise durch die Geschichte digitaler Unterhaltung begeben – ein idealer Icebreaker für anregende Gespräche bei Snacks und kühlen Getränken.

    Fazit: Sichtbare Impulse für den Mittelstand

    Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß das Interesse an nachhaltiger Digitalisierung im Mittelstand ist – und wie wichtig Formate sind, die Austausch, Inspiration und konkrete Impulse zusammenführen. Als FKU greifen wir diese Themen weiter aktiv auf und zeigen Unternehmer*innen die vielfältigen Chancen auf, die sich daraus für ihre Zukunft ergeben.

    Unser Dank gilt allen Mitveranstaltenden – insbesondere der Digitalagentur Berlin und der Wirtschaftsförderung Friedrichshain-Kreuzberg – sowie dem Team des Computerspielemuseums für die gelungene Zusammenarbeit. Ein großes Dankeschön auch an alle Unternehmer*innen, die mit ihren Fragen, Perspektiven und Erfahrungen diesen Abend bereichert haben.

  • Sorgfältige Einarbeitung ist kein „Nice-to-have“ – sondern ein strategischer Erfolgsfaktor – von Rolf Hempel, b-steps

    Sorgfältige Einarbeitung ist kein „Nice-to-have“ – sondern ein strategischer Erfolgsfaktor – von Rolf Hempel, b-steps

    In vielen Unternehmen herrscht noch immer ein weit verbreiteter Irrtum: Neue Mitarbeitende sollen von Tag eins an „einfach funktionieren“. Zeit für aufwendige Einarbeitung? Fehlanzeige. Doch dieser Denkfehler kann Unternehmen auf lange Sicht teuer zu stehen kommen.

    Ein Gespräch mit einem Geschäftsführer brachte dieses Thema für mich kürzlich wieder ganz deutlich auf den Punkt. Seine Aussage: „Einarbeiten? Brauchen wir nicht. Die Neuen müssen einfach liefern.“ – hat mich nachdenklich gemacht. Denn sie steht exemplarisch für eine Haltung, die in der Hektik des Alltags zwar nachvollziehbar, aber unternehmerisch riskant ist.

    Fakt ist: Eine strukturierte Einarbeitung ist keine Zeitverschwendung – im Gegenteil. Sie ist eine Investition in Produktivität, Motivation und Mitarbeiterbindung.

    Was gute Einarbeitung bewirkt

    Ein durchdachtes Onboarding hilft neuen Mitarbeitenden, sich schneller zurechtzufinden. Sie verstehen ihre Aufgaben, fühlen sich mit der Unternehmenskultur vertraut und bekommen Orientierung in den internen Abläufen. Das sorgt nicht nur für schnellere Ergebnisse, sondern auch für eine positive emotionale Bindung ans Unternehmen.

    Unternehmerinnen und Unternehmer, die in eine systematische Einarbeitung investieren, stellen oft fest:

    • Neue Teammitglieder arbeiten schneller eigenständig,
    • machen weniger Fehler,
    • und sind motivierter, Verantwortung zu übernehmen.
    • Einarbeitung spart langfristig Ressourcen

    Wer glaubt, dass Einarbeitung Ressourcen kostet, hat noch nicht ausgerechnet, wie viel ineffiziente Prozesse, unnötige Rückfragen und vermeidbare Fehler im ersten halben Jahr tatsächlich kosten. Außerdem lassen sich durch eine gute Einarbeitung Unsicherheiten reduziert und potenzielle Probleme frühzeitig angehen, lange bevor sie sich verselbständigen können.

    Zudem entstehen im Austausch mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen wertvolle Lernprozesse. Wissen wird weitergegeben, die Zusammenarbeit im Team verbessert sich – das Unternehmen profitiert als Ganzes.

    Fazit: Gute Einarbeitung ist Führungsaufgabe

    Gerade in wachstumsstarken oder sich wandelnden Unternehmen ist es entscheidend, neue Mitarbeitende nicht nur fachlich, sondern auch kulturell „abzuholen“. Wer das Thema Einarbeitung zur Chefsache macht, legt den Grundstein für nachhaltigen Unternehmenserfolg.

    Einarbeiten heißt nicht, Aufgaben kleinschrittig zu erklären – es heißt, Menschen in ihrer neuen Rolle willkommen zu heißen, zu befähigen und ihnen Orientierung zu geben.

    Über den Autor Rolf Hempel, b-steps

    Rolf Hempel ist Ingenieurpädagoge und Experte für professionelles Onboarding. In Tagesseminaren gibt er Unternehmern und Personalverantwortlichen Anleitung, wie neue Mitarbeiter professionell willkommen geheißen und gründlich eingearbeitet werden können.

    Mehr erfahren: https://www.b-steps.de

  • Neueröffnungen in der East Side Mall – TK Maxx + Name It

    Neueröffnungen in der East Side Mall – TK Maxx + Name It

    In der EAST SIDE MALL lässt TK Maxx die Herzen der Shoppingfans höherschlagen: Auf rund 1.160 Quadratmetern Verkaufsfläche erwarten die Besucher täglich neue Styles bekannter Top-Marken und Designer-Labels – und das bis zu 60 % günstiger (als UVP)! Rund 50 Mitarbeiterinnen finden in der neuen Filiale einen Arbeitsplatz. Mit der Eröffnung setzt das Off-Price-Unternehmen seinen Expansionskurs in Deutschland fort und bringt das beliebte Schatzsuche-Erlebnis nun auch in die EAST SIDE MALL. Das Off-Price-Konzept von TK Maxx steht für ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, das Kundinnen begeistert.

    TK Maxx Öffnungszeiten:
    Mo.–Sa., 10:00–20:00 Uhr (Ebene 2)

    Auch die dänische Kindermode-Marke NAME IT ist in die EAST SIDE MALL eingezogen. NAME IT hat sich auf trendige und erschwingliche Kleidung für Kinder im Alter von 0 bis 16 Jahren spezialisiert. Das Unternehmen legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und produziert Kleidung, die aus Bio-Baumwolle und recycelten Materialien hergestellt wird.

    NAME IT Öffnungszeiten:
    Mo.–Sa., 10:00–20:00 Uhr (Ebene 1)

  • b-steps summit – neue Impulse für den Umgang mit herausfordernden Arbeitssituationen

    b-steps summit – neue Impulse für den Umgang mit herausfordernden Arbeitssituationen

    Wie gelingt es, auch in angespannten Situationen handlungsfähig zu bleiben?

    Am 18. Juni 2025 findet in Berlin der b-steps summit statt – eine Veranstaltung, die dort ansetzt, wo Führung oft alleine gelassen wird: in der Praxis.

    Unter dem provokanten Titel „Die Mitarbeiter nerven!“ treffen sich Geschäftsführer:innen, Inhaber:innen und Führungskräfte, um gemeinsam an einem Tag zu erleben, wie KI und moderne Führung nicht nur Probleme lösen, sondern Teams in Bewegung bringen.

    Teilnehmende erhalten konkrete Impulse für den Arbeitsalltag – mit dem Ziel, Konfliktpotenziale frühzeitig zu erkennen, professionell zu reagieren und langfristig ein konstruktives Miteinander zu fördern.

    Ein besonderer Fokus liegt auf dem Zusammenspiel von menschlicher Kommunikation und digitaler Unterstützung: Wie kann Künstliche Intelligenz im Arbeitsalltag unterstützen, ohne zwischenmenschliche Aspekte zu vernachlässigen? Die Veranstaltung beleuchtet Chancen digitaler Helfer im Umgang mit komplexen Situationen.

    Referent der Veranstaltung ist Rolf Hempel, erfahrener Trainer und Berater mit dem Fokus auf Kommunikation und Personalentwicklung. Seine praxisnahen Impulse basieren auf langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Teams und Führungskräften verschiedenster Branchen.

    Weitere Informationen, Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter:
    👉 www.diemitarbeiternerven.de

  • Berufsorientierung kennt keine Ferien

    Berufsorientierung kennt keine Ferien

    Wer beruflich durchstarten will, muss erst einmal seinen eigenen Weg finden – auch wenn das Ziel für manche noch in weiter Ferne liegt. Genau das zeigt auch das Beitragsbild, das symbolisch für die aktuelle Lebenssituation der insgesamt sechs Jugendlichen aus dem Safe-Hub-Playmaker-Programm steht: voller Aufbruchsstimmung, aber noch nicht ganz am Ziel.

    Tag 1 – Von der Charité bis zur Bowlingbahn

    Der erste Tag begann am Campus des Charité Virchow-Klinikums. Dort begrüßte uns Annika Paul, die Koordinatorin für Fachpraxisanleitung. Gemeinsam mit ihr erkundeten wir die Stationen der Hepatologie und Gastroenterologie. Die Stationsleitungen erklärten den Jugendlichen anschaulich, welche Krankheitsbilder dort behandelt werden und wie der Alltag auf einer Station aussieht.

    Danach ging es in einen echten Hörsaal: Dort wurden die vielfältigen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten an der Charité vorgestellt – vom klassischen Pflegeberuf bis hin zu spezialisierten Studiengängen. Eine beeindruckende Palette, die viele neue Perspektiven eröffnete.

    Doch damit war der Tag noch lange nicht zu Ende. Nach dem medizinischen Einblick stand der Besuch im Big Bowl Lichtenberg an – dem Unternehmen von Detlef Heinze, Vorstandsmitglied des FKU. Hier lernten die Jugendlichen die facettenreiche Welt der Gastronomie und Hotellerie kennen. Ein Highlight war definitiv der Blick hinter die Kulissen der Bowlingbahn: Wie funktioniert die Technik im Hintergrund? Wer sorgt für den reibungslosen Ablauf?

    Zum Abschluss durften die Jugendlichen ihr Talent bei einem kleinen Service-Parcours unter Beweis stellen – mit viel Humor, Einsatz und Teamgeist.

    Tag 2 – Zwischen Kinderklinik und Hochhausdach

    Der zweite Tag führte erneut zur Charité. Dieses Mal begrüßte uns Anette Fritsch, die seit über 30 Jahren in der Kinderklinik tätig ist. Besonders bewegend war der Besuch auf der Kinderkrebsstation. Wer meint, das sei ein trauriger Ort, liegt falsch: Die bunt gestalteten Räume, die liebevoll engagierten Pflegekräfte und das Lachen der Kinder zeigten wie viel Lebensfreude auch in schwierigen Situationen möglich ist.

    Ein weiteres Highlight war die Neugeborenenstation. Während der Visite durften die Jugendlichen sogar einen Blick auf Zwillinge im Brutkasten werfen, die etwas zu früh das Licht der Welt erblickt hatten.

    Im anschließenden Gespräch betonte Anette Fritsch noch einmal, wie sinnstiftend der Beruf der Pflegefachfrau ist. Ihren eindringlichen Rat gab sie den Jugendlichen mit auf den Weg: „Stellt euch die wichtigste Frage überhaupt: Möchte ich mit Menschen arbeiten – oder mit Maschinen?“ Diese Überlegung bildete auch den Übergang zur letzten Station des Tages.

    Diese führte zur NAMOS Verwaltungs-Immobilien GmbH, wo uns Carsten Winkler, ebenfalls Vorstandsmitglied, einen exklusiven Einblick in die Gebäudetechnik der Oberbaum City gab. Von riesigen Pumpenanlagen über moderne Brunnensteuerungen bis hin zu gewaltigen Lüftungs- und Entrauchungsanlagen – hier wurde deutlich, wie komplex und technisch anspruchsvoll Gebäudemanagement sein kann.

    Den krönenden Abschluss bildete ein besonderer Moment: Ein exklusiver Blick vom Lux Tower – ein Ort, der nur wenigen zugänglich ist. Hoch über Berlin konnte man den zurückgelegten Weg Revue passieren lassen.

    Ob die vorgestellten Berufe am Ende die richtigen für jeden Einzelnen sind, bleibt offen. Was wir aber mit Sicherheit sagen können: Wir haben gezeigt, wie vielfältig die beruflichen Möglichkeiten sind – und dass es sich lohnt, neugierig zu sein, Fragen zu stellen und den eigenen Weg zu erkunden. Die Playmaker nehmen von diesen zwei Tagen viele Eindrücke, neue Perspektiven und vielleicht auch ein klareres Bild ihrer beruflichen Zukunft mit.

  • Ein Jahr Bündnis für Biodiversität: Wirtschaftlicher Erfolg durch ökologische Verantwortung

    Ein Jahr Bündnis für Biodiversität: Wirtschaftlicher Erfolg durch ökologische Verantwortung

    Im April feierte das Berliner Bündnis für Biodiversität seinen ersten Geburtstag – und das an einem Ort, der selbst ein Symbol für urbane Stadtnatur ist: dem Radialsystem in Friedrichshain. Die Veranstaltung markierte nicht nur einen Meilenstein für die nachhaltige Entwicklung Berlins, sondern auch für die beteiligten Unternehmen, die zeigen: Biodiversität ist längst mehr als ein ökologisches Anliegen – sie ist ein strategischer Wirtschaftsfaktor.

    Das von der IHK Berlin und der DIHK Service GmbH ins Leben gerufene Bündnis vereint inzwischen 26 Unternehmen unterschiedlichster Größe und Branche – darunter seit diesem Jahr auch der Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein (FKU). Gemeinsam setzen sie auf konkrete Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt: von naturnah gestalteten Außenflächen über begrünte Dächer bis hin zu Bildungsprojekten.

    Ein Highlight der Jubiläumsveranstaltung war das Format „Pitch-Your-Project“, in dem Unternehmen ihre erfolgreich realisierten Biodiversitätsmaßnahmen vorstellten. Darüber hinaus bot der Tag Raum für Austausch, neue Kooperationen und kreative Lösungsansätze.

    Besonders sichtbar wird das Engagement bei unseren FKU-Mitgliedern:

    • Fritzforum: Als Ort für kreative Events und Denkformate ist Biodiversität hier Teil des Konzepts – von der Begrünung bis zur inhaltlichen Auseinandersetzung in Veranstaltungen.
    • RFR Management GmbH – East Side Mall: Die Mall erweitert ihre bereits bestehende Blühecke mit Honigbienen um neue Lebensräume speziell für Wildbienen – eine wichtige Maßnahme im urbanen Raum.
    • NIRGENDWO – Lokschuppen-Kultur gGmbH: Das Umweltbildungszentrum bringt Biodiversität direkt in die Mitte der Stadt und sensibilisiert mit Workshops und Veranstaltungen vor allem junge Zielgruppen.

    Martin Knauft aus der FKU-Geschäftsstelle begleitet diese Entwicklungen aktiv und unterstützt Mitglieder bei der Findung  der richtigen Partner*innen für die Integration biodiversitätsfördernder Ansätze in der Wirtschaft.

    Der Erfolg des Bündnisses liegt nicht nur in der ökologischen Wirkung.

    Biodiversität zahlt sich auch wirtschaftlich aus: Sie sichert langfristig Ressourcen, reduziert betriebliche Risiken in Zeiten des Klimawandels und steigert die Attraktivität von Standorten – ein klarer Standortvorteil für Friedrichshain-Kreuzberg. Denn gerade in einem dynamischen, urban geprägten Bezirk wie unserem, wo Freiflächen rar und der Innovationsdruck hoch ist, bietet Biodiversität konkrete Potenziale: für neue Geschäftsmodelle, stärkere Kundenbindung und ein verantwortungsbewusstes Unternehmensprofil.

    Wie im Tagesspiegel-Bericht zur Veranstaltung hervorgehoben, entstanden allein im ersten Jahr rund 50 Projekte – von Wildstaudenbeeten über Dachbegrünungen bis hin zu Insektenhotels auf Werkshöfen. Besonders bemerkenswert: Viele Projekte wurden von Auszubildenden umgesetzt – ein starkes Zeichen für die Verankerung des Themas in der nächsten Unternehmergeneration.

    „Vielfalt führt zum Erfolg“, so bringt es IHK-Geschäftsführerin Manja Schreiner auf den Punkt. Und tatsächlich: Die Vielfalt der Beteiligten, der Maßnahmen und der neuen Lebensräume zeigt, wie viel Potenzial in ungenutzten städtischen Flächen steckt – auch wirtschaftlich.

    Das Bündnis für Biodiversität ist damit mehr als ein Symbol für Nachhaltigkeit – es ist ein praktischer Beitrag zur unternehmerischen Zukunftssicherung. Gerade für unsere Unternehmen in Friedrichshain-Kreuzberg heißt das: Wer heute in Biodiversität investiert, sichert sich morgen einen echten Wettbewerbsvorteil.

    [Fotos: Amin Akhtar – IHK Berlin]

  • Nachbericht: Frühlingsempfang der Berliner Wirtschaft am Müggelsee

    Nachbericht: Frühlingsempfang der Berliner Wirtschaft am Müggelsee

    Ein Frühlingsempfang wie er besser nicht hätte sein können: Zum zweiten Mal luden der Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein, das Unternehmensnetzwerk Pankow, der Wirtschaftskreis Mitte und das Unternehmensnetzwerk Moabit gemeinsam zum Frühlingsempfang der Berliner Wirtschaft ein. Diesmal fand die Veranstaltung an einem besonderen Ort statt – im Restaurant Fisch Borke am idyllischen Müggelsee, betrieben vom FKU-Mitglied Kochzirkel unter der Leitung von Jan Möhwald.

    Die rund 70 Teilnehmenden erwartete ein Empfang in außergewöhnlicher Kulisse. Eingebettet in die Natur und direkt am Wasser gelegen, bot der Veranstaltungsort eine Atmosphäre, die nicht passender hätte sein können, um den Frühling feierlich zu begrüßen.

    Nach einem entspannten Ankommen mit einem Glas Crémant hieß die Vorstandsrunde der vier Netzwerke die Gäste herzlich willkommen. In ihren Beiträgen wurde der Stellenwert von unternehmerischer Zusammenarbeit gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten besonders hervorgehoben. Der gemeinsame Tenor: Vernetzung ist mehr denn je die Grundlage für Stabilität und wirtschaftlichen Erfolg.

    Auch Mattis Richter vom Tourismusverein Treptow-Köpenick richtete das Wort an die Anwesenden. In seiner Ansprache würdigte er die wirtschaftliche Bedeutung der Region für das gesamte Berliner Stadtgebiet und betonte deren Potenzial für nachhaltige Entwicklung und Wachstum.

    Kulinarisch überzeugte der Abend mit einem sorgfältig komponierten Flying Buffet, das eine Auswahl der besten Spezialitäten der Fisch Borke präsentierte. Die Gäste wurden mit einer abwechslungsreichen Mischung aus Fischgerichten und frühlingshaften Kompositionen verwöhnt, die sowohl Gaumenfreude als auch Gesprächsstoff boten.

    Ein besonderes Highlight stellte das Angebot des Kreuzberger Unternehmens Kayak Berlin Tours dar: Die Möglichkeit, mit dem Kajak über den Müggelsee zu paddeln und dabei den Sonnenuntergang zu erleben, wurde von vielen Gästen begeistert angenommen. Der Moment auf dem Wasser schuf eine besondere Verbindung zwischen Natur, Bewegung und Begegnung.

    Der Abend zeigte eindrucksvoll, wie kraftvoll und lebendig das Berliner Unternehmertum ist, wenn Engagement, Offenheit und ein kluges Miteinander zusammentreffen. Der Frühlingsempfang 2025 war nicht nur ein geselliges Zusammenkommen, sondern ein Ausdruck dessen, wofür die Berliner Wirtschaft steht – verlässlich, zukunftsorientiert und bereit, gemeinsam neue Wege zu gehen.

  • Netzwerktreffen: Vielfalt leben: Erfolgreich durch Diversität

    Netzwerktreffen: Vielfalt leben: Erfolgreich durch Diversität

    Wann: 15.05.2025 ab 15:00 Uhr
    Wo: frizzforum | Friedrichstraße 23 10969 Berlin
    Veranstalter: Forum Berufsbildung e.V.

    Diversität ist nicht nur ein Trend, sondern ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg. Aber wie kann man Vielfalt gezielt im Arbeitsalltag fördern und langfristig integrieren? Genau das steht im Mittelpunkt unseres Netzwerktreffens „Vielfalt gestalten – Erfolgreich durch Diversität“. Unser meetup bringt Expert:innen und Interessierte auf Augenhöhe zusammen – für einen offenen Dialog, frische Impulse und praxisorientierte Lösungen. In interaktiven Workshops und inspirierenden Vorträgen teilen Fachleute ihr Wissen und ihre Erfahrungen. Im anschließenden Get together auf unserer Dachterrasse bleibt bei Getränken & Fingerfood ausreichend Raum für Austausch und das gemeinsame Entwickeln von Ideen.

    Jetzt anmelden: https://www.eventbrite.de/e/vielfalt-gestalten-erfolgreich-durch-diversitat-tickets-1291172685259