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Kategorie: Aktuelles

  • Die Reise geht weiter: Ein spannender Außerschulischer Lernort expandiert

    Die Reise geht weiter: Ein spannender Außerschulischer Lernort expandiert

    In den letzten Wochen haben wir Euch berichtet, wie Unternehmen zu spannenden außerschulischen Lernorten werden können. Am Beispiel des Malermeisters Martin Düser von CoColori haben wir gezeigt, wie man Schüler*innen viel über den Beruf vermitteln und gleichzeitig die Qualität der Schule verbessern kann.

    Im aktuellen Block wurde ein Flur der Herbert-Hoover-Schule mit den Schüler*innen neu gestrichen, was nicht nur eine sichtbare Veränderung, sondern auch eine große Wertschätzung für die eigene Schule geschaffen hat.

    Jetzt geht die Reise weiter: Mit Carolin Reibel, einer renommierten Innenarchitektin, die bereits seit einiger Zeit mit Martin Düser kooperiert, wollen wir eine noch stärkere Bindung zwischen den Jugendlichen, Unternehmen und ihrer Schule schaffen.

    Bei einem Treffen in der Schule wurde ein Thema angesprochen, das ich mich bisher nicht getraut hätte anzusprechen: die Schüler*innen-WCs! Ein Thema, das immer wieder zu harten Diskussionen führt, warum genau diese Orte so aussehen, wie sie aussehen.

    Carolin hat die Idee, einen Ort zu schaffen, der weniger von Vandalismus und Vermüllung betroffen ist. Wie das gelingen kann, ist noch offen, aber klar ist: Wir stellen uns diesem Thema.

    In einem der kommenden Blöcke möchte Carolin mit den Schülerinnen ein Konzept erstellen und es später mit Martin umsetzen, um den Schülerinnen einen neuen Ort für ihre Bedürfnisse zu gestalten.

    Ob es gelingt, wissen wir nicht, aber allein das Nachdenken darüber und die Verbindung von Schule und Wirtschaft, bei der alle beteiligt werden, ist eine neue Stufe in der Ausbildungsakquise und im außerschulischen Lernen.

    Das Projekt „Außerschulische Lernorte“ wurde initiiert vom Quartiersmanagement Pankstraße und wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten.

  • Ressourcen schonen und Kosten senken: kluges Wassermanagement im Unternehmen – von Sarah Nock, Umwelt und Kulturort Nirgendwo

    Ressourcen schonen und Kosten senken: kluges Wassermanagement im Unternehmen – von Sarah Nock, Umwelt und Kulturort Nirgendwo

    In der Blogserie „Nachhaltigkeit leicht gemacht“ gibt es praxisorientierte Tipps und Strategien, um nachhaltige Maßnahmen erfolgreich im Unternehmen umzusetzen. Jeder Beitrag bietet leicht verständliche Anleitungen, konkrete Beispiele und hilfreiche Vorlagen, die nicht nur dabei helfen, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, sondern auch die gesetzlichen Berichtspflichten effizient zu erfüllen und gleichzeitig die Unternehmenskultur zu stärken.

    Einführung

    Wasser ist eine der wertvollsten Ressourcen unseres Planeten – und zugleich ein Kostenfaktor in vielen Unternehmen. Sparmaßnahmen und der bewusste Umgang mit Wasser können nicht nur Betriebskosten senken, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. In diesem Beitrag erfährst Du, wie gezielte Maßnahmen zum Wassersparen dazu beitragen, Dein Unternehmen durch das Schonen dieser Ressoure nachhaltiger zu gestalten und dank Kostenersparnis dein Unternehmen wirtschaftlich widerstandsfähiger zu machen.

    Vorteile eines Wassermanagements

    Für das Unternehmen: Durch die Reduzierung des Wasserverbrauchs können Kosten eingespart und Abwassergebühren gesenkt werden. Zudem verbessert sich die ökologische Bilanz, da weniger Wasserentnahme natürliche Wasserkreisläufe schützt, Energieaufwand für Wasseraufbereitung und -transport gesenkt wird und der gesamte Ressourcenverbrauch effizienter gestaltet werden kann. Dies wirkt sich positiv auf das Unternehmensimage aus.

    Für Mitarbeitende: Der bewusste Umgang mit Wasser schärft das Umweltbewusstsein und steigert die Identifikation mit der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens im Alltag. Gleichzeitig können moderne, wassersparende Sanitärlösungen die Hygiene und den Komfort am Arbeitsplatz verbessern.

    Praxisbeispiele Maßnahmen zum Wassersparen

    Wasser sparen mit einfacher DIY-Lösung im Spülkasten

    Maßnahme: Sofern Zugang zum Spülkasten möglich: Eine gefüllte PET-Flasche in den Spülkasten legen, um das Wasservolumen pro Spülung zu reduzieren. Besonders bei älteren Spülkästen kann dies helfen, pro Spülgang bis zu 1,5 Liter Wasser zu sparen, ohne die Funktionalität zu beeinträchtigen. Dies funktioniert, weil die Flasche als Verdränger den Platz einnimmt, den sonst Wasser im Spülkasten füllen würde, sodass weniger Wasser pro Spülgang verbraucht wird.

    Wassersparende Sanitärtechnik nutzen

    Maßnahme: Austausch alter Wasserhähne und Toiletten gegen wassersparende Modelle (z. B. Sensorarmaturen, Spülstopp-Tasten oder wassersparende Duschköpfe). Beispielsweise reduzieren wassersparende Armaturen den Wasserverbrauch von durchschnittlich ca. 10 Litern pro Minute auf etwa 5 Liter, was eine Einsparung von bis zu 50 % bedeutet. Eine Liste mit konkreten

    Leckagen frühzeitig erkennen und beheben

    Maßnahme: Regelmäßige Prüfung des Betriebs auf undichte Wasserhähne, Toiletten oder Leitungen. Eine tropfende Armatur mit einem Leck von einem Tropfen pro Sekunde kann jährlich ca. 1.500 Liter Wasser verlieren.

    Effiziente Nutzung von Wasser in der Produktion und Reinigung

    Maßnahme: Optimierung von wasserintensiven Prozessen durch den Einsatz moderner, wassereffizienter Maschinen oder Kreislaufsysteme. Beispiel: Nutzung von Regen- oder Grauwasser für Reinigungsprozesse oder Bewässerung. Diese Methode bringt eine hohe Effizienz, da sie den Verbrauch von wertvollem Trinkwasser reduziert und gleichzeitig die Wasserkosten senkt.

    Bewusstes Verhalten der Mitarbeitenden fördern

    Maßnahme: Schulungen und Informationen im Team, um das Bewusstsein für Wassersparmaßnahmen zu erhöhen. Beispiel: Kleine Anpassungen im Verhalten (z. B. Wasserhähne beim Einseifen schließen) haben große Auswirkungen.

    Produkt-Beispielen und Quellen zu allen Punkten findest Du hier im ausführlichen Beitrag: https://sarahnock.de/nachhaltigkeit-to-go-wassermanagement

    Umsetzungstipps effizientes Wassermanagement

    • Wasserverbrauch analysieren und Ziele setzen: Analysiere den aktuellen Wasserverbrauch und definiere klare Einsparziele. Erfasse z.B. den Grundverbrauch Deines Betriebs für 24 Stunden an einem „regulären“ Betriebstag, um bei künftigen Kontrollen Lecks frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen messbar zu machen.
    • Maßnahmen umsetzen: Wähle geeignete Maßnahmen, die am besten zur Unternehmensstruktur passen. Es gibt kostengünstige Maßnahmen, die schnell und einfach umsetzbar sind und den Verbrauch spürbar reduzieren.
    • Verantwortlichkeiten festlegen: Bestimme ein Team oder eine Person, die für das Wassermanagement verantwortlich ist.
    • Kommunikation und Schulung: Informiere alle Mitarbeitenden und schule sie in Wasserspartechniken.
    • Regelmäßige Überprüfung: Stelle sicher, dass die Maßnahmen kontinuierlich überprüft und optimiert werden. Erfasse regelmäßig deinen regulären Tagesverbrauch, um Abweichungen schnell zu erkennen und handeln zu können.
    • Dokumentation des Fortschritts: Halte Ziele und Maßnahmen fest und dokumentiere die Umsetzung sowie die erzielten Einsparungen.

    Berichtspflicht-Tipp

    Die dokumentierten Wassersparmaßnahmen und erreichten Einsparungen können als Teil der Nachhaltigkeitsberichterstattung (z.B. nach CSRD, VSME, DNK, Zertifikate etc.) verwendet werden. So wird das Engagement für den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen sicht- und belegbar.

    Fazit

    Gezielte Maßnahmen zum Wassersparen bieten Unternehmen die Möglichkeit, Betriebskosten zu reduzieren und zugleich einen aktiven Beitrag zur Ressourcenschonung zu leisten. Durch bewussten Umgang mit Wasser und den Einsatz effizienter Technologien wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch die betriebliche Resilienz gestärkt.

    Meine persönliche Erfahrung

    Wir haben in 2022 angefangen unseren Verbrauch zu erfassen und zu analysieren. Anschließend haben wir eine Reihe erster Maßnahmen umgesetzt, die unseren Verbrauch spürbar reduziert haben.
    Im ausführlichen Artikel findest du die Maßnahmen in unseren Betrieb, detailliertere Informationen und weiterführenden Links & Quellen: https://sarahnock.de/nachhaltigkeit-to-go-wassermanagement

    Autorin: Sarah Nock
    Jetzt die monatliche Newsletterserie „Nachhaltigkeit leicht gemacht“ abonnieren unter https://sarahnock.de

  • Die Kraft der Räume: 5 Ideen für eine bessere Arbeitsatmosphäre – von Inga Ganzer, Innenarchitekturbüro raumdeuter

    Die Kraft der Räume: 5 Ideen für eine bessere Arbeitsatmosphäre – von Inga Ganzer, Innenarchitekturbüro raumdeuter

    Dies ist ein Text über Raumgestaltung. Geben Sie ihn an die Personalabteilung weiter!

    Und wenn Sie sich jetzt wundern, was Räume mit „HR“ zu tun haben: Eine Menge! So wie Kleider Leute machen, wirken Räume auf Menschen, die in ihnen arbeiten und leben. Da wir uns zu einem Großteil unserer Lebenszeit in mehr oder weniger bewusst gestalteten Innenräumen aufhalten, beeinflusst das uns alle und damit auch Fachkräfte, Mitarbeitende, Geschäftspartner:innen und Entscheider:innen. Zuallererst im Recruiting-Prozess:

    1. Willkommen an Bord – Räume laden ein und zeigen eine Haltung

    Der erste Eindruck beim Bewerbungsgespräch zählt nicht nur auf zwischenmenschlicher und auf fachlicher Ebene. Ihr Empfangsbereich, der Ort des Bewerbungsgesprächs und der zukünftige Arbeitsplatz zeigen, wie in der Firma gearbeitet und wie den Mitarbeitenden begegnet wird – agil, klassisch, auf Augenhöhe oder hierarchisch, mit Herzblut und Spaß oder sachlich und rationell, strukturiert und zielstrebig oder spielerisch-experimentell … im Wettbewerb um Talente gibt es kein Patentrezept und jedes Unternehmen hat einen eigenen Stil. Die Arbeitsumgebung sollte aber das Selbstbild und die Arbeitsweise verkörpern, weil sie nur so auch die passenden Menschen ins Unternehmen zieht! Eine aufgesetzte coole Startup-Optik ist also nicht unbedingt sinnvoll, wenn das Geschäftsmodell der Firma beispielsweise auf akribischer Zahlenanalyse, klar geregelten Anwesenheitszeiten und hochvertraulichen Beratungsleistungen beruht.

    2. Raum wirkt! – Effizienz und gute Ergebnisse durch passende Raumgestaltung

    In Seminaren wird gern vermittelt, wie Besprechungen ergebnisorientiert durchgeführt und Arbeitsprozesse optimiert werden können. Alle guten Ratschläge nutzen jedoch wenig, wenn der Raum hallt, der Rücken schmerzt und das Denken durch die allzu starre Möblierung eingeengt wird.

    Innenarchitektur und New Work: Das heißt nicht zwangsläufig Sitzsack, Kickertisch und Bällebad. Vielmehr gilt es, ein Arbeitsumfeld zu gestalten, in dem Arbeitsprozesse effizient erledigt werden können, ergonomisch-biologische Anforderungen berücksichtigt sind und Abläufe im besten und im übertragenen Sinne „beweglicher“ und flexibler werden. Zahlreiche Studien belegen, dass Besprechungen im Stehen schneller und effizienter sind, dass biophil gestaltete Umgebungen signifikant zum Wohlbefinden beitragen und dass Rückzugsorte von eminenter psychologischer Bedeutung sind. Die Einbeziehung von Mitarbeitenden im Homeoffice und von unterwegs funktioniert besser und stiftet Gemeinschaft, wenn die Technik für hybride Meetings intuitiv funktioniert.

    Raumgestaltung kann dabei nicht nur Flächen effizient und flexibel nutzbar machen, sondern ermöglicht auch wertvolle Arbeitsergebnisse einer zufriedenen und gesunden Belegschaft. Gleichzeitig kann Innenarchitektur nicht alle Aspekte des Zusammenarbeitens lösen. Sinnvoll und unabdingbar sind gemeinsam entwickelte Regeln für den Umgang mit Lautstärke, Fokusarbeit, Häufigkeit von Besprechungen und dem Anteil an Remote-Tätigkeiten.

    3. Räume verändern – und Menschen mitnehmen!

    Veränderungsprozesse jeglicher Art erfordern von Führungskräften und Beratungsunternehmen Feingefühl und Perspektivenwechsel. Umstrukturierungen und Neuordnungen, auch im Bereich Raumgestaltung sollten in ihrer Wirkung auf Mitarbeitende nicht unterschätzt werden. Ob Umzug, Umstellung auf Desksharing, mehr Transparenz und Öffnung hin zu offenen Büroflächen: Zunehmend setzen sich Beteiligungsprozesse durch, etwa Workshops, Umfragen, Gestaltungswettbewerbe mit einer Jury aus der Belegschaft und Probe-Möblierungen oder Popup-Lösungen. Agenturen für Change-Management können einbezogen werden, um die Veränderungsprozesse zu moderieren.

    Hier kommen auch verschiedene Generationen und Rollen im Unternehmen ins Spiel: Wer 30 Jahre in der Buchhaltung am festen Büroplatz, mit Papierakte im Rücken und Enkelbildern auf dem Tisch gearbeitet hat, hadert möglicherweise eher mit neuen offenen Strukturen. Andere, frisch in der Marketingabteilung eingestellt, mögen es, mit dem Laptop unter dem Arm bei einem guten Espresso in der Cafeteria abteilungsübergreifend an neuen Konzepten zu feilen.

    Menschen wollen verstanden werden! Das gilt bei der Gestaltung des Arbeitsumfeldes ebenso. Sich die Mühe zu machen, einen tatsächlichen Tagesablauf im Unternehmen nachzuvollziehen und Fallstricke und Hemmnisse im Detail zu verstehen, das unterstützt hilfreiche Veränderungen nicht nur im eigentlichen Fertigungs- oder Digitalisierungsprozess, sondern auch bei der Suche nach einer guten und sinnvollen Raumgestaltung.

    4. Raumgestaltung im Unternehmen ist unabhängig vom persönlichen Geschmack

    Beteiligung bei der Raumgestaltung – das heißt am Ende jedoch nicht, dass jeder und jede ihren persönlichen Geschmack umsetzen soll. Auch hier ist Führung gefragt. Professionelle Planungsbüros bringen die Anforderungen und Wünsche zu den Arbeitsabläufen in Einklang mit dem Corporate Design, den Unternehmenszielen und der Firmenphilosophie – die im Konsens oder durch Führungsgremien entwickelt und freigegeben wurden. Durchaus möglich, dass ein Handbuch für die Raumgestaltung entsteht: Auch ein Weg, um Entscheidungen für spätere Anwendungen zu strukturieren und den Kopf freizuhaben für neue Ideen und Projekte!

    5. Wohlbefinden und Begegnung schaffen für alle!

    „80% aller wirklich innovativen Idee entstehen in der persönlichen Kommunikation.“ (Tom Allen) – In jedem Unternehmen sollte es Räume für den Austausch geben. Räume in denen man sich auch zufällig treffen kann und vor allem abteilungsübergreifend! In denen sich Mitarbeitende aus Teppichetage und Produktion begegnen und wo die Vorgesetzte den gleichen Kaffeeautomaten benutzt wie der Disponent. Das kann z.B. eine Work-Lounge sein, in der man regelmäßige Anlaufstellen wie Drucker und Spinde, Getränke und Büromaterial findet. Zusätzliche Stehtische und Besprechungsboxen ermöglichen Ad-hoc-Treffen und informelle Meetings. Fruchtbare Ideen, die zufällig z.B. aus spontanem Austausch entstehen: Dafür kennt die Wissenschaft den Begriff Serendipität.

    Wir nennen es einfach: Räume anregend wie Koffein! 😉

    Über die Autorin

    Inga Ganzer ist Gründungspartnerin im Büro raumdeuter. Sie hat in der Architekturgeschichte promoviert und ist immer wieder als Lehrbeauftragte tätig. Sie engagiert sich außerdem für Leerstandsbelebung, Naturschutz und Entwicklung des ländlichen Raumes.

    FKU-Mitglied raumdeuter ist ein Büro für Innenarchitektur mit dem Schwerpunkt Kommunikationsräume und neue Arbeitswelten. Es brennt für interdisziplinär entwickeltes Corporate Design, Nachhaltigkeit und Teilhabe und arbeitet auch mit Agenturen für Organisationsberatung und Change-Management zusammen.
    www.raumdeuter.de

    [Fotos: Finn Eidam/ Kowerk]

  • Ihr erinnert Euch noch? Wie wird aus einem Unternehmen ein Außerschulischer Lernort?

    Ihr erinnert Euch noch? Wie wird aus einem Unternehmen ein Außerschulischer Lernort?

    Der Malerei Meisterbetrieb CoColori GmbH, unter der Leitung von Geschäftsführer Martin Düser, hat sich auf das Abenteuer eingelassen, ein Außerschulischer Lernort (ASL) zu werden. Mit unseren Außerschulische Lernorte bieten wir aktuell 104 Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, zwischen zehn verschiedenen Orten zu wählen, um reale Einblicke in Berufs- und Lebenswelten zu erhalten, die im Schulalltag nicht vorkommen. Ziel ist es, eine klare Anschlussperspektive nach der Regelschulzeit zu schaffen und den Weg zur ersten Ausbildung zu ebnen.

    Mit CoColori haben wir einen besonderen neuen Partner gefunden, der nicht nur auf der Baustelle zeigt, was das Handwerk der Malerinnen und Maler ausmacht, sondern nun auch an der Schule. Acht Schülerinnen und Schüler entschieden sich schnell, alles über den Beruf zu erfahren und gleichzeitig die Schule optisch zu verbessern.

    Der Tag begann mit einer Vorstellung des Berufs der Malerin und des Malers. Anschließend wurde ein Großteil des Flures der 9. Klasse abgeklebt. Die Aufgabe bestand darin, neben der eigentlichen Malertätigkeit auch die richtigen Vor- und Nachbereitungen durchzuführen. Vom Schutz der Böden bis hin zum Abdecken der Wände wurde alles gemeistert.

    Der finale Anstrich sowie das Aufräumen und Entfernen des Klebebands wurden unter der fachkundigen Anleitung von Martin durchgeführt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein schön gestrichener Flur, der nun eine ganz andere Wertschätzung erfährt. Die Jugendlichen haben erfahren, wie viel Arbeit es ist, so etwas selbst zu machen.

    Diese Erkenntnismomente sind es, die wir erreichen wollen. Wir brauchen Unternehmer wie Martin, die sich dieser Herausforderung stellen. Nein, es gelingt bei weitem nicht alles, und es gibt in der Nachbereitung immer Dinge, die diskutiert werden, um sie zu verbessern.

    Aber das macht es besonders, denn außerschulisches Lernen bedeutet auch, andere Perspektiven und Wege kennenzulernen.

    Das Projekt „Außerschulische Lernorte“ wurde initiiert vom Quartiersmanagement Pankstraße und wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten.

  • Magazin in der Heeresbäckerei: Ein ganz besonderer Besuch

    Magazin in der Heeresbäckerei: Ein ganz besonderer Besuch

    Wer erinnert sich noch daran, wie es vor guten fünf Jahren eher die Regel als die Ausnahme war, Eventlocations zu besuchen, um sich die neuesten Veränderungen in den jeweiligen Venues anzuschauen?

    Nach der Corona-Pandemie hat gerade diese Branche sehr stark gelitten. Denn nur weil es alle wieder durften, hieß das nicht, dass das Geschäft wieder so anzog, dass von einer Erholung die Rede gewesen wäre. Auch FKU-Mitglied Helmchen Events mit dem wunderschönen Magazin der Heeresbäckerei und Geschäftsführer Dirk Helmchen mussten diese Jahre überstehen.

    Umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir zum Kunden-Event von Helmchen Events, Hyatt Catering und Phoenix.berlin in die Heeresbäckerei Berlin eingeladen wurden. Ein Abend, der mit dem Motto: „Herzlich, exklusiv und voller Highlights“ übertitelt war.

    Nach dem sehr herzlichen Empfang von Dirk Helmchen wurde man mit spannenden Getränken aus der Karte des Hyatt Catering begrüßt. Die Heeresbäckerei wurde dank neuester LED-Technik in ein warmes und einladendes Community Hub mit Wohngefühl verwandelt. Untermalt wurde die Kulisse mit wunderschönen Blumenarrangements, die man nicht jeden Tag zu sehen bekommt.

    Bei der später stattfindenden offiziellen Begrüßung bedankte sich Dirk Helmchen bei allen Unterstützern und verwies noch einmal darauf, wie wichtig es ist, gerade in der instabilen weltpolitischen Situation Veränderungen, insbesondere im Eventbereich, zu initiieren, nachhaltiger zu arbeiten und ressourcenschonende Events abzuhalten.

    Nach der Begrüßung hatte man noch einmal die Gelegenheit, eine Führung durch alle Räumlichkeiten zu bekommen. Neben dem großen Hauptraum, wo in der Vergangenheit das Brot für das Heer gebacken wurde, gibt es auf zwei weiteren Etagen tolle Räume, die sehr individuell gestaltet sind und für jede Art der Veranstaltung zur Verfügung stehen.

    Auch der FKU freut sich, noch in diesem Jahr eventuell die ein oder andere Veranstaltung mit dem Team von Dirk Helmchen in der Heeresbäckerei durchzuführen.

    Am Ende wollen wir auch noch einmal Danke sagen. Helmchen Events gehört mit den 149 anderen FKU-Mitgliedern, die auch in schweren Zeiten Teil des Netzwerkes sind, um so zu zeigen, was Friedrichshain-Kreuzberg für ein lebendiger Wirtschaftsstandort ist.

    Wer gerade ein Event plant, kann sich entweder auf der neuen Webseite: www.helmchen-event.de oder auch bei uns melden, und wir verbinden Sie gern.

  • Flaschenpost im Müggelsee

    Flaschenpost im Müggelsee

    Am Strand der Fisch-Borke von FKU-Mitglied Jan Möhwald wurde eine ganz besondere Entdeckung gemacht. Eine Flaschenpost aus dem Jahr 1994 fand den Weg über den Müggelsee zur Fisch-Borke. Am 18.03.25 war das FKU-Team bei der feierlichen Öffnung und der Zeitreise über 30 Jahre zurück dabei.

  • Unterstützer des Berliner Bündnis für Biodiversität

    Unterstützer des Berliner Bündnis für Biodiversität

    Der FKU hat sich dem Berliner Bündnis für Biodiversität angeschlossen, um aktiv zur Förderung der biologischen Vielfalt beizutragen.

    Das Berliner Bündnis für Biodiversität wurde am 25. April 2024 von der IHK Berlin gemeinsam mit 16 Unternehmen gegründet und feiert am 9. April 2025 seinen ersten Geburtstag. Ziel des Bündnisses ist es, die biologische Vielfalt aktiv zu fördern und entsprechende Maßnahmen in die unternehmerische Praxis zu integrieren.

    Anlässlich des Jubiläums findet am 9. April 2025 eine Veranstaltung statt, bei der Erfolgsgeschichten aus einem Jahr Biodiversitätsbündnis, innovative Geschäftsmodelle und praxisorientierte Lösungen im Mittelpunkt stehen. Ein Highlight ist das Format „Pitch-Your-Project“, bei dem Unternehmen ihre erfolgreich umgesetzten Biodiversitätsprojekte vorstellen. Expertinnen und Experten wie Susanne Bergius und Dr. Hans-Dietrich Reckhaus werden in Keynotes über die Bedeutung von Biodiversität für die Wirtschaft sprechen. Abschließend bieten interaktive Workshops Raum für die Entwicklung von Lösungsansätzen und die Vernetzung der Teilnehmenden.

    Interessierte Unternehmen sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich mit anderen Akteuren über Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität auszutauschen. Die Teilnahme bietet die Möglichkeit, wertvolle Einblicke in erfolgreiche Projekte zu gewinnen und eigene Initiativen vorzustellen. Anmelden können sich Interessierte unter diesem Link: https://events.ihk-berlin.de

    Durch den Beitritt zum Berliner Bündnis für Biodiversität unterstreicht der FKU sein Engagement für eine nachhaltige Entwicklung und die Bedeutung der biologischen Vielfalt für eine zukunftsfähige Wirtschaft.

  • Rückblick auf den Workshop „Talente bis zur Rente“ mit Marina Diané von Talent Magnet Forever

    Rückblick auf den Workshop „Talente bis zur Rente“ mit Marina Diané von Talent Magnet Forever

    Wie können Unternehmen sich so aufstellen, dass Mitarbeitende gerne bleiben, motiviert sind und ihre Aufgaben mit Engagement und Verantwortung erfüllen? Es ist längst bekannt, dass ein Obstkorb oder zusätzliche Freizeit nicht die entscheidenden Faktoren für Mitarbeiterbindung sind. Doch was macht dann den echten Unterschied?

    Der Workshop mit Marina Diané, Talent Magnet Forever, hat eindrucksvoll gezeigt, dass Unternehmen das Thema Mitarbeiterbindung mutiger und umfassender angehen sollten. In der inspirierenden Eventlocation Hüpperling Erlebnisse in Berlin Friedrichshain kamen Unternehmer*innen und Führungskräfte zusammen, um in lebhaften Diskussionen und vertrauensvollem Austausch zentrale Themen für eine erfolgreiche Bindung von Mitarbeitenden zu erarbeiten.

    Im Fokus standen Aspekte wie Zieldefinition, Workflow-Optimierung, Dialoggestaltung, Klärung des Purpose und Festlegung von Werten. Der Workshop regte dazu an, auch einmal einen Schritt zurückzutreten und das große Ganze im unternehmerischen Kontext zu betrachten, um strategisch nachsteuern zu können.

    Die Veranstaltung endete mit einer durchweg positiven Feedbackrunde und einem lebhaften Get-together – eine hervorragende Gelegenheit für die Teilnehmenden, bei einem kühlen Getränk weiter zu diskutieren und Netzwerke zu knüpfen

  • Informationsveranstaltung für Gewerbetreibende zum Verkehrskonzept Ostkreuz-Kiez

    Informationsveranstaltung für Gewerbetreibende zum Verkehrskonzept Ostkreuz-Kiez

    Die verkehrliche Umgestaltung im Kiez schreitet voran. Annika Gerold, Bezirksstadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung und Umwelt lädt Gewerbetreibende im Ostkreuz-Kiez (begrenzt durch Warschauer Straße, Gürtelstraße, Frankfurter Allee und Revaler Straße) sehr herzlich zu einer Informationsveranstaltung ein.

    Wann? 
    Mittwoch, 19. März.2025, von 11 bis 12:30 Uhr

    Wo?
    Großer Raum, Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda, Frankfurter Allee 14 A, 10247 Berlin

    Anmeldung:
    Über diesen Link können Sie sich bis zum 14.03.2025 anmelden: https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/strassen/mobilitaetswende/formular.1531545.php

    Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung erforderlich ist.

    Weitere Informationen

    Einladung zur Informationsveranstaltung am 19.03.2024 (pdf)

    Flyer zur Verkehrsberuhigung (pdf)

    Informationen für Gewerbetreibende zum Verkehrskonzept Ostkreuz-Kiez (Webseite Bezirksamt)

    Informationen zur Umsetzung (Webseite Bezirksamt)

  • Zu Gast beim Neujahresempfang des Quartiermanagements Pankstraße

    Zu Gast beim Neujahresempfang des Quartiermanagements Pankstraße

    Am diesjährigen Neujahresempfang des QM Pankstraße durfte das Projektteam der Außerschulischen Lernorte einen abwechslungsreichen Nachmittag erleben.

    Unter der freundlichen Einladung des Quartiermanagements startete das Event als traditioneller Auftakt in das neue Jahr – ein Tag, an dem nicht nur alle Akteur*innen des QM Pankstraße, sondern auch zahlreiche Schulen und Initiativen zusammenkamen, um sich auszutauschen.

    Ein besonderes Highlight des Empfangs war die Bühnenshow, die dem Publikum vielfältige künstlerische Darbietungen bot. So zeigte beispielsweise eine Schule ihren Blockflötenchor, während die Wedding Schule auf kreative Weise demonstrierte, wie man aus Papierkörben rhythmische Klänge zaubern kann.

    Unsere Partner von der Herbert-Hoover-Schule überzeugten mit einer szenischen Theaterprobe und einem kurzen Film, der unter anderem in Kooperation mit dem renommierten Studio Babelsberg entstand. Diese Beiträge unterstrichen die Vielfalt und das kreative Potenzial die es im QM-Gebiet gibt.

    Neben den künstlerischen Höhepunkten stand der Abend auch im Zeichen des Austauschs. Der Neujahresempfang bot den idealen Rahmen, um in lockerer Atmosphäre über aktuelle Herausforderungen zu sprechen, Lösungsansätze zu diskutieren und neue Kontakte zu knüpfen. Für alle Beteiligten war es ein gelungenes Zusammenspiel aus Kultur, Information und Vernetzung.

    Unser herzlicher Dank gilt dem gesamten Team des QM Pankstraße sowie unseren Freunden von der Herbert Hoover Schule für die hervorragende Organisation und die tollen Eindrücke.

    Das Projekt „Außerschulische Lernorte“ wurde initiiert vom Quartiersmanagement Pankstraße und wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten.