FKU (neu)

Kategorie: Außerschulische Lernorte

  • Abschied und Dank

    Abschied und Dank

    Außerschulische Lernorte – Dank an Projektinitiatorin und Schulleiterin Jane Natz der Herbert-Hoover-Schule

    Mit großer Wertschätzung verabschieden wir Jane Natz, die bis Mitte Oktober 2025 die Herbert-Hoover-Schule, unsere Partnerschule bei den Außerschulischen Lernorten, geleitet hat. Für ihre neuen beruflichen Herausforderungen in der regionalen Schulaufsicht Marzahn-Hellersdorf wünschen wir ihr von Herzen alles Gute.

    Als Schulleiterin der Herbert-Hoover-Schule steht Jane Natz für Aufbruch, Mut und spürbare Wirkung. Gemeinsam mit ihrem Kollegium ist es ihr gelungen, das Projekt Außerschulische Lernorte fest in der Schulkultur zu verankern. Durch ihren Einsatz erleben Schüler*innen heute eine vielfältige, praxisnahe Berufsorientierung direkt in regionalen Unternehmen. Die Jugendlichen erhalten neue Einblicke in berufliche Lebenswelten und einen frischen Blick über den Tellerrand ihrer eigenen Lebenswelt hinaus.

    Liebe Jane, wir danken Dir für Deinen unermüdlichen Einsatz, Deine Beharrlichkeit und Dein mutiges Vorangehen. Die Zusammenarbeit mit Dir hat sprichwörtlich Unterrichts-Türen geöffnet und jungen Menschen Lust auf neue Zukunftswege gemacht. Du hast den Weg bereitet für ein lebendiges, praxisorientiertes Lernen, das Schüler*innen echte Selbstwirksamkeit erleben lässt.
    Die Zusammenarbeit mit Dir und Deinem Kollegium war – und bleibt – für uns eine große Freude.

    Mit Deinem Wirken hast Du fachlich, organisatorisch und menschlich Maßstäbe gesetzt und Spuren hinterlassen, die weit über die Schule hinausreichen.

    Gleichzeitig freuen wir uns sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit mit der neuen Führungsebene der Herbert-Hoover-Schule und darauf, die Außerschulischen Lernorte gemeinsam nachhaltig weiterzuentwickeln.

    Das Projekt „Außerschulische Lernorte“ wurde initiiert vom Quartiersmanagement Pankstraße und wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten.

  • Rückblick: Projektmesse der Quartiersmanagements in Wedding und Gesundbrunnen

    Rückblick: Projektmesse der Quartiersmanagements in Wedding und Gesundbrunnen

    Ein Tag voller Begegnung, Naturerfahrung und Lernfreude – der FKU war als Träger des Projekts Außerschulische Lernorte mit dabei

    Am 23. Mai 2024 war das Projekt Außerschulische Lernorte mit einem eigenen Stand auf der Projektmesse des Quartiersmanagements Pankstraße vertreten. Von 14 bis 18 Uhr präsentierten wir auf dem Vorplatz der Bibliothek am Luisenbad unsere Angebote und Ziele und nutzten die Gelegenheit, uns mit anderen Projekten, lokalen Akteur*innen und interessierten Familien zu vernetzen.

    Unser Stand war ein beliebter Anlaufpunkt für große und kleine Besucherinnen und Besucher: Kinder, Jugendliche und Erwachsene konnten sich als Gärtner*innen ausprobieren und eigene Pflanztöpfchen mit Samen bestücken. Für viele war es ein erster praktischer Zugang zur Umweltbildung – mit Erde unter den Fingern und Neugier im Gepäck. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an den Umwelt- und Kulturbildungsort Nirgendwo, der uns großzügig mit einer Auswahl an Pflanzensamen unterstützt hat!

    Neben dem Mitmach-Angebot standen unsere Mitarbeitenden für Gespräche mit Eltern bereit, um Fragen zu beantworten und über unser Projekt zu informieren.

    Was sind „Außerschulische Lernorte“?

    Im Projekt Außerschulische Lernorte sammeln Jugendliche der Herbert-Hoover-Schule Praxiserfahrungen in lokalen Unternehmen und Einrichtungen. Die Jugendlichen lernen so reale Arbeits- und Lebenswelten direkt im Kiez kennen – etwa im Handwerk, in der Gastronomie, in sozialen Einrichtungen oder in Kreativberufen. Durch diese unmittelbaren Erfahrungen außerhalb des klassischen Unterrichts stärken sie ihre Kompetenzen, entdecken eigene Interessen und knüpfen erste berufliche Kontakte.

    Begleitet werden sie dabei durch Lehrerinnen und Lehrer. Ziel ist es, Jugendlichen Perspektiven aufzuzeigen, die sie in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung stärken.

    Wir bedanken uns herzlich beim Quartiersmanagement Pankstraße für die gelungene Organisation und freuen uns auf die nächsten Gelegenheiten zum Austausch!

    Das Projekt „Außerschulische Lernorte“ wurde initiiert vom Quartiersmanagement Pankstraße und wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten.

  • Die Reise geht weiter: Ein spannender Außerschulischer Lernort expandiert

    Die Reise geht weiter: Ein spannender Außerschulischer Lernort expandiert

    In den letzten Wochen haben wir Euch berichtet, wie Unternehmen zu spannenden außerschulischen Lernorten werden können. Am Beispiel des Malermeisters Martin Düser von CoColori haben wir gezeigt, wie man Schüler*innen viel über den Beruf vermitteln und gleichzeitig die Qualität der Schule verbessern kann.

    Im aktuellen Block wurde ein Flur der Herbert-Hoover-Schule mit den Schüler*innen neu gestrichen, was nicht nur eine sichtbare Veränderung, sondern auch eine große Wertschätzung für die eigene Schule geschaffen hat.

    Jetzt geht die Reise weiter: Mit Carolin Reibel, einer renommierten Innenarchitektin, die bereits seit einiger Zeit mit Martin Düser kooperiert, wollen wir eine noch stärkere Bindung zwischen den Jugendlichen, Unternehmen und ihrer Schule schaffen.

    Bei einem Treffen in der Schule wurde ein Thema angesprochen, das ich mich bisher nicht getraut hätte anzusprechen: die Schüler*innen-WCs! Ein Thema, das immer wieder zu harten Diskussionen führt, warum genau diese Orte so aussehen, wie sie aussehen.

    Carolin hat die Idee, einen Ort zu schaffen, der weniger von Vandalismus und Vermüllung betroffen ist. Wie das gelingen kann, ist noch offen, aber klar ist: Wir stellen uns diesem Thema.

    In einem der kommenden Blöcke möchte Carolin mit den Schülerinnen ein Konzept erstellen und es später mit Martin umsetzen, um den Schülerinnen einen neuen Ort für ihre Bedürfnisse zu gestalten.

    Ob es gelingt, wissen wir nicht, aber allein das Nachdenken darüber und die Verbindung von Schule und Wirtschaft, bei der alle beteiligt werden, ist eine neue Stufe in der Ausbildungsakquise und im außerschulischen Lernen.

    Das Projekt „Außerschulische Lernorte“ wurde initiiert vom Quartiersmanagement Pankstraße und wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten.

  • Ihr erinnert Euch noch? Wie wird aus einem Unternehmen ein Außerschulischer Lernort?

    Ihr erinnert Euch noch? Wie wird aus einem Unternehmen ein Außerschulischer Lernort?

    Der Malerei Meisterbetrieb CoColori GmbH, unter der Leitung von Geschäftsführer Martin Düser, hat sich auf das Abenteuer eingelassen, ein Außerschulischer Lernort (ASL) zu werden. Mit unseren Außerschulische Lernorte bieten wir aktuell 104 Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, zwischen zehn verschiedenen Orten zu wählen, um reale Einblicke in Berufs- und Lebenswelten zu erhalten, die im Schulalltag nicht vorkommen. Ziel ist es, eine klare Anschlussperspektive nach der Regelschulzeit zu schaffen und den Weg zur ersten Ausbildung zu ebnen.

    Mit CoColori haben wir einen besonderen neuen Partner gefunden, der nicht nur auf der Baustelle zeigt, was das Handwerk der Malerinnen und Maler ausmacht, sondern nun auch an der Schule. Acht Schülerinnen und Schüler entschieden sich schnell, alles über den Beruf zu erfahren und gleichzeitig die Schule optisch zu verbessern.

    Der Tag begann mit einer Vorstellung des Berufs der Malerin und des Malers. Anschließend wurde ein Großteil des Flures der 9. Klasse abgeklebt. Die Aufgabe bestand darin, neben der eigentlichen Malertätigkeit auch die richtigen Vor- und Nachbereitungen durchzuführen. Vom Schutz der Böden bis hin zum Abdecken der Wände wurde alles gemeistert.

    Der finale Anstrich sowie das Aufräumen und Entfernen des Klebebands wurden unter der fachkundigen Anleitung von Martin durchgeführt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein schön gestrichener Flur, der nun eine ganz andere Wertschätzung erfährt. Die Jugendlichen haben erfahren, wie viel Arbeit es ist, so etwas selbst zu machen.

    Diese Erkenntnismomente sind es, die wir erreichen wollen. Wir brauchen Unternehmer wie Martin, die sich dieser Herausforderung stellen. Nein, es gelingt bei weitem nicht alles, und es gibt in der Nachbereitung immer Dinge, die diskutiert werden, um sie zu verbessern.

    Aber das macht es besonders, denn außerschulisches Lernen bedeutet auch, andere Perspektiven und Wege kennenzulernen.

    Das Projekt „Außerschulische Lernorte“ wurde initiiert vom Quartiersmanagement Pankstraße und wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten.

  • Zu Gast beim Neujahresempfang des Quartiermanagements Pankstraße

    Zu Gast beim Neujahresempfang des Quartiermanagements Pankstraße

    Am diesjährigen Neujahresempfang des QM Pankstraße durfte das Projektteam der Außerschulischen Lernorte einen abwechslungsreichen Nachmittag erleben.

    Unter der freundlichen Einladung des Quartiermanagements startete das Event als traditioneller Auftakt in das neue Jahr – ein Tag, an dem nicht nur alle Akteur*innen des QM Pankstraße, sondern auch zahlreiche Schulen und Initiativen zusammenkamen, um sich auszutauschen.

    Ein besonderes Highlight des Empfangs war die Bühnenshow, die dem Publikum vielfältige künstlerische Darbietungen bot. So zeigte beispielsweise eine Schule ihren Blockflötenchor, während die Wedding Schule auf kreative Weise demonstrierte, wie man aus Papierkörben rhythmische Klänge zaubern kann.

    Unsere Partner von der Herbert-Hoover-Schule überzeugten mit einer szenischen Theaterprobe und einem kurzen Film, der unter anderem in Kooperation mit dem renommierten Studio Babelsberg entstand. Diese Beiträge unterstrichen die Vielfalt und das kreative Potenzial die es im QM-Gebiet gibt.

    Neben den künstlerischen Höhepunkten stand der Abend auch im Zeichen des Austauschs. Der Neujahresempfang bot den idealen Rahmen, um in lockerer Atmosphäre über aktuelle Herausforderungen zu sprechen, Lösungsansätze zu diskutieren und neue Kontakte zu knüpfen. Für alle Beteiligten war es ein gelungenes Zusammenspiel aus Kultur, Information und Vernetzung.

    Unser herzlicher Dank gilt dem gesamten Team des QM Pankstraße sowie unseren Freunden von der Herbert Hoover Schule für die hervorragende Organisation und die tollen Eindrücke.

    Das Projekt „Außerschulische Lernorte“ wurde initiiert vom Quartiersmanagement Pankstraße und wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten.

  • Wie wird ein Unternehmen zu einem Außerschulischen Lernort?

    Wie wird ein Unternehmen zu einem Außerschulischen Lernort?

    In den vergangenen drei Jahren haben wir das Format Außerschulische Lernorte erfolgreich umgesetzt – mit dem Ziel, Jugendlichen an insgesamt 12 Tagen, verteilt auf vier Blöcke, einzigartige Lernerfahrungen zu bieten, die weit über den klassischen Schulalltag hinausgehen.

    Besonders stolz sind wir auf die engagierte Zusammenarbeit mit der Herbert-Hoover-Schule und dem QM Pankstraße – aber noch viel wichtiger ist das Engagement zahlreicher Unternehmen und Institutionen, die sich öffnen, um den Jugendlichen ihre Arbeits- und Lebenswelt auf interaktive Weise näherzubringen.

    Wie gelingt es, über ein Schuljahr hinweg rund 50 Lernorte zu realisieren?

    Ein Beispiel: Dank des Einsatzes unserer hochmotivierten Kollegen von der Gerüstbau Tisch GmbH entstand der Kontakt zur Malermeisterfirma Co Colori GmbH. Geschäftsführer Martin Düser war bereits nach dem ersten Termin bereit, drei junge Talente in den nächsten Block mitzunehmen und ihnen einen Einblick in seine Arbeit zu geben. Doch hier hört es nicht auf!

    Im Gespräch  mit dem ASL Team, entstand die Idee, auch das Schulgebäude aktiv mitzugestalten – konkret: den Flur des 9. Jahrgangs in der Herbert-Hoover-Schule zu streichen.

    Die Antwort war ein klares „JA“! Im kommenden ASL-Block werden 8 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Martin Düser den Flur verschönern und damit nicht nur das Schulambiente, sondern auch ihr Verantwortungsbewusstsein nachhaltig prägen.

    Die positiven Effekte auf einen Blick:

    • Für Co Colori GmbH: Das Unternehmen kann seine Berufsbilder authentisch präsentieren und frühzeitig wertvolle Kontakte zu den Jugendlichen knüpfen.
    • Für die Jugendlichen: Sie entdecken ihre eigenen Talente, können sich praktisch ausprobieren und bauen bereits erste Netzwerke auf – ein entscheidender Vorteil für ihre zukünftige Berufsorientierung.
    • Für die Schule: Ein frisch gestrichener Flur ist mehr als nur ein optisches Highlight. Er fördert ein neues Bewusstsein: Die Schülerinnen und Schüler gehen künftig mit mehr Wertschätzung und Verantwortung mit ihrem Umfeld um.

    Dieses Erfolgsmodell zeigt deutlich: Mit der Unterstützung engagierter Unternehmen wie der Co Colori GmbH gelingt es, Berufsorientierung praxisnah und erlebnisreich in den Schulalltag zu integrieren. Unser Projektteam ist stetig auf der Suche nach weiteren Partnern – denn je mehr engagierte Unternehmen mitmachen, desto größer sind die Erfolge für alle Beteiligten.

    Bereits jetzt stellen sich Verbesserungen in den Abschlüssen und in der Berufsausbildung an der Herbert Hoover Schule ein – und das Lernen macht wieder Spaß!

    Machen Sie mit – werden auch Sie ein Außerschulischer Lernort und gestalten Sie die Zukunft aktiv mit!

    Das Projekt „Außerschulische Lernorte“ wurde initiiert vom Quartiersmanagement Pankstraße und wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten.

  • Projektzwischenauswertung in der Herbert-Hoover-Schule

    Projektzwischenauswertung in der Herbert-Hoover-Schule

    Mittwoch, der 12. Februar 2025, war ein bedeutender Tag für unser Herzensprojekt „Außerschulische Lernorte“ (ASL). An diesem Tag durften wir die positiven Ergebnisse des Projekts unseren Fördermittelgeber*innen vom Quartiersmanagement Pankstraße, dem Bezirksamt Mitte und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen vorstellen.

    Hierfür trafen wir uns mit Sükran Altunkaynak und Milada Enzenbach vom QM Pankstraße, Derya Güldü, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, und Tania Salas Larenas, Fachbereich Stadtplanung des Bezirksamts Mitte sowie Schulleiterin Jane Natz, in der Herbert-Hoover-Schule. Ziel war es, den aktuellen Projektstand vorzustellen und die Bedeutung der Außerschulischen Lernorte für die positive Entwicklung der Schülerinnen hervorzuheben. Seitdem ASL – inzwischen im vierten Durchlauf – an der Schule durchgeführt wird, gibt es deutlich weniger Schulabbrüche. Dies ist nicht nur dem engagierten Lehrerinnen-Team zu verdanken, sondern auch der Möglichkeit für die Schülerinnen, die „wahre Welt“ außerhalb des Schulkosmos zu erkunden. Diese Erfahrungen geben ihnen neue Motivation, Zukunftsperspektiven und erste Ideen für ihre Berufswahl. Nach der neunten Klasse – in der ASL stattfindet – starten die Schüler*innen mit einer zielgerichteten Motivation ins zehnte Schuljahr. Durch die Besichtigungen der Lernorte erkennen sie die Relevanz einzelner Schulfächer und erfahren durch Gespräche mit Ausbildenden vor Ort, welche Voraussetzungen für ihren Wunschberuf notwendig sind. Dies alles erläuterte Frau Natz in ihrer Begrüßung den Anwesenden.

    Um den Gästen das echte ASL-Gefühl zu vermitteln, luden wir zwei unserer außerschulischen Lernorte ein: die K. Rogge Spezialbau GmbH und die Ausbildungsoffensive Infrastruktur (AOI). Beide stellten Lernhubs bereit, in denen sich unsere Besucherinnen in die Rolle eines ASL-Schülers oder einer ASL-Schülerin versetzen konnten.

    Bevor es losging, mussten sich die Teilnehmerinnen – genau wie die Schüler*innen – über unsere Internetseite über die Lernorte informieren und sich anschließend via QR-Code einwählen. Danach wurden die Anwesenden in zwei Gruppen aufgeteilt, die nach 20 Minuten zum jeweils anderen Lernhub wechselten.

    Für die AOI war Helmut Arndt vor Ort. Um ein Gefühl für den Straßenbau zu vermitteln, brachte er zwei Sandkästen sowie mehrere Pflastersteine und Hämmer mit. Die Teilnehmer*innen durften nun, unter Anleitung von Helmut, Pflastersteine gerade in die „Straße“ klopfen. „Oh, das machen Sie so gut, ich würde Sie direkt einstellen – Sie sind ja ein richtiges Talent!“, stellte Helmut fröhlich fest.

    Im benachbarten Lernhub erklärte Anne-Marie Neumann von der K. Rogge Spezialbau GmbH, wie im Trockenbau Wände gebaut werden. Jede*r durfte selbst eine Schraube in eine Rigipswand bohren – eine Herausforderung, die sich als schwieriger herausstellte als gedacht.

    Sowohl Anne-Marie als auch Helmut schafften es mit ihrem Herzblut und ihrer Leidenschaft für Nachwuchskräfte, diese Begeisterung auch auf unsere Besucher*innen zu übertragen.

    Genau diese Begeisterung ist das Fundament von ASL. Die Schüler*innen erleben Berufe hautnah, entdecken neue Interessen und sammeln wertvolle Erfahrungen, die ihnen den Weg in die Zukunft ebnen. Dies alles wäre nicht möglich ohne ein starkes Netzwerk engagierter Menschen, die sich mit Herz und Tatkraft dafür einsetzen, jungen Menschen Perspektiven zu eröffnen.

    Unser herzlicher Dank gilt allen Lernorten, die sich mit großem Engagement und ohne finanzielle Gegenleistung Zeit nehmen, um die Schülerinnen drei Tage lang in ihren Betrieb zu integrieren – ohne sie wäre dieses Projekt nicht realisierbar. Ebenso möchten wir dem gesamten Team der Herbert-Hoover-Schule danken, das mit Hingabe und unermüdlichem Einsatz für seine Schülerinnen da ist und stets bereit ist, die Extrameile zu gehen. Ein besonderer Dank gilt außerdem dem Quartiersmanagement sowie dem Berliner Senat, ohne deren Unterstützung ASL nicht existieren könnte. Wir hoffen, dass die Außerschulischen Lernorte noch viele Jahre an der Herbert-Hoover-Schule umgesetzt werden können.

    Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung des Ablaufs von ASL. Vielleicht möchten auch Sie mit Ihrem Unternehmen oder Ihrer Institution ein Teil dieses wertvollen Projekts werden!

    Hintergrund: Außerschulische Lernorte

    Ablauf von ASL:

    • Schuljährlich vier Blöcke mit jeweils drei Terminen
    • Pro Block besuchen feste Schüler*innengruppen ein Unternehmen oder eine Institution an drei aufeinanderfolgenden Tagen
    • Dauer: zwischen 2-4 Stunden
    • Pro Block nehmen ca. 10 Unternehmen/Institutionen teil
    • Die Schüler*innen wählen selbstständig die Lernorte aus, die sie besuchen möchten
    • Eine Lehrkraft begleitet die Gruppe – Unternehmen müssen sich nicht um Disziplinierung kümmern

    Vorteile für teilnehmende Unternehmen:

    • Flexible Festlegung der Teilnehmer*innenzahl pro Block
    • Intensive Vorstellung des Unternehmens und praxisnahe Arbeit mit den Jugendlichen
    • Möglichkeit, potenzielle Praktikant*innen oder Auszubildende zu gewinnen

    Termine für das Schuljahr 2024/25:

    • Block III: 21.03.25, 27.03.25, 04.04.25
    • Block IV: 04.06.25, 12.06.25, 19.06.25

    Interessierte Unternehmen oder Institutionen können sich gerne unter fku@fku.berlin bei uns melden!

    Das Projekt „Außerschulische Lernorte“ wurde initiiert vom Quartiersmanagement Pankstraße und wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten.

  • Außerschulische Lernorte – Rückschau auf den II. Block 2024/2025

    Außerschulische Lernorte – Rückschau auf den II. Block 2024/2025

    Der zweite Block der außerschulischen Lernorte (ASL) hat erneut eine spannende und abwechslungsreiche Reise durch verschiedene Berufsfelder geboten. Die teilnehmenden Schüler*innen konnten praxisnahe Einblicke in unterschiedliche Branchen gewinnen und wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft sammeln. Hier ein Rückblick auf die besuchten Lernorte.

    Ein besonderer Höhepunkt war der Workshop bei B-Steps, der sich mit dem Einstieg ins Berufsleben beschäftigte. Der Leiter begann mit einer Vorstellung seines eigenen Berufsweges und zeigte auf, dass Karrierewege nicht immer geradlinig verlaufen. Die Schüler*innen wurden mit einer Eisbrecherfrage ermutigt, über sich selbst nachzudenken: „Welche Sache weiß niemand der Anwesenden über dich?“, was die Stimmung langsam auflockerte. Anschließend hielten sie ihre Erwartungen und Fragen für die kommenden Tage fest, die der Leiter zu beantworten versprach. Ein erstellter Zeitstrahl von Januar 2025 bis zum geplanten Berufseinstieg 2026 verdeutlichte, dass Bewerbungen bereits im Sommer 2025 starten sollten. Neben der Bedeutung von Soft Skills im Bewerbungsprozess wurde eine Kompetenzspinne zur Selbstreflexion vorgestellt. Die Schülerinnen arbeiteten zudem mit Bewerbungsunterlagen, analysierten Beispiele und nahmen an Rollenspielen für Bewerbungsgespräche teil.

    Beim Besuch der Bowling Hellersdorf erhielten die Teilnehmenden eine technische Einführung in die Bowlingbahn durch den Geschäftsführer. Sie lernten verschiedene Berufsfelder im Betrieb kennen, darunter Servicemitarbeiter*in, Countermitarbeiter*in und Lasertag-Betreuung. Praktische Einheiten wie das Eindecken von Tischen, das Tragen von Tellern und der Kundenservice vermittelten wertvolle Fähigkeiten. Darüber hinaus wurde das Buchungssystem vorgestellt und die Telefonannahme geübt. Einblick in die technischen Grundlagen für den Betrieb einer Lasertag-Halle rundete das Programm ab.

    Der Besuch bei Gerüstbau Tisch führte die Schüler*innen zum Baugerüst am Berliner Dom. Neben der Besichtigung setzten sie sich aktiv mit dem Handwerk auseinander, indem sie Bohrmaschinen und Kreissägen verwendeten und ein eigenes kleines Gerüst bauten. Dabei wurde ihnen die Bedeutung von Mathematik und Physik im Gerüstbau verdeutlicht.

    In der Tischlerei von LISA e.V. stand zunächst eine Sicherheitsunterweisung an, gefolgt von einem Rundgang durch die Werkstatt. Erste praktische Übungen beinhalteten das Arbeiten mit der Säge und das Holzanzeichnen. Anschließend konstruierten die Schüler*innen ein Drehkreuz am PC und setzten ihre Pläne in die Praxis um. Der Wechsel zwischen Theorie und handwerklicher Umsetzung sorgte für eine produktive Arbeitsatmosphäre, die den erfolgreichen Abschluss des Projekts begleitete.

    Beim DRV Bund setzten sich die Teilnehmenden mit den Themen Sozialversicherung und Rente auseinander. Zudem wurden Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der DRV vorgestellt. Durch die Simulation eines Bewerbungsgesprächs erhielten die Schüler*innen wertvolle Tipps zur Online-Bewerbung. Im Rahmen eines Assessment-Center-Trainings absolvierten sie Teamübungen wie den Bau eines Turms oder das Ablegen eines Zollstocks. Ein abschließender Besuch im Lernlab der DRV gab einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Ausbildungsberufe.

    Die MEWIGO Werbeagentur ermöglichte einen Einblick in die kreative Branche. Die Schüler*innen arbeiteten mit verschiedenen Grafikprogrammen und setzten eine eigene Designaufgabe praktisch um. Zum Abschluss ihres Aufenthalts erhielten sie ein Zertifikat als Anerkennung für ihre Arbeit.

    Ein gezieltes Präsentationstraining bot die Möglichkeit, Sprech- und Körperübungen zur Verbesserung der Präsenz zu erlernen. Die Schüler*innen vertieften ihre Kenntnisse in Gestik, Mimik und freiem Sprechen. In Feedbackrunden wurde auf individuelle Stärken und Verbesserungspotenziale eingegangen, bevor die Teilnehmenden das Gelernte in eigenen Kurzvorträgen anwendeten.

    In der Schiller-Bibliothek lernten die Schüler*innen nicht nur die Bibliotheksorganisation kennen, sondern erhielten auch Einblicke in verschiedene Berufsfelder. Eine Praxisaufgabe bestand darin, Bücher gemäß dem Ordnungssystem einzusortieren. Zudem konnten sie den Maker-Space nutzen und sich mit 3D-Druck sowie dem Bedrucken von Taschen auseinandersetzen. Abschließend planten sie ein Event, inklusive Budgetierung und Werbung.

    Der Besuch im Vivantes Humboldt-Klinikum bot spannende Einblicke in medizinische Berufe. Die Schüler*innen übernahmen praktische Aufgaben wie die Desinfektion und die Recherche zu neurologischen Krankheitsbildern. Sie simulierten neurologische Tests an Patientinnen und begleiteten Azubis und FSJ-ler auf ihrer Station.

    Bei Zeit für Brot konnten die Schüler*innen in das Backhandwerk eintauchen und direkt mit Kunden interagieren. Sie arbeiteten aktiv in der Backstube mit und übernahmen Aufgaben im Verkauf. Dieser Besuch verdeutlichte die handwerkliche Arbeit hinter der Bäckerei und die Wertschätzung für das traditionelle Bäckerhandwerk.

    Ein weiterer spannender Lernort war der 1. FC Union Berlin. Hier setzten sich die Schüler*innen mit der Frage auseinander: „Was ist wichtig für die Arbeit in einem Team?“ In einer Gesprächsrunde hatten sie die Gelegenheit, mit vier Mitarbeitenden aus dem Vertrieb sowie aus der Nachhaltigkeitsabteilung des Vereins zu sprechen. Die Runde war bestens vorbereitet und wurde professionell durchgeführt, wodurch die Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die beruflichen Abläufe und Teamstrukturen eines Fußballvereins erhielten. Darüber hinaus wurden alle Ausbildungsberufe vorgestellt, die es im Zusammenhang mit einem Stadion und einem Fußballverein gibt.

    Der zweite Block der außerschulischen Lernorte bot erneut wertvolle Gelegenheiten zur beruflichen Orientierung. Die Schüler*innen konnten vielfältige Branchen kennenlernen und praxisnahe Einblicke gewinnen. Die nächsten ASL-Blöcke versprechen weitere interessante Erfahrungen und vertiefende Einblicke in verschiedene Berufsfelder.

    Ein besonderer Dank gilt allen Unternehmen und Institutionen, die den Schüler*innen durch ihr Engagement und ihre Offenheit praxisnahe Einblicke ermöglicht haben. Diese Art der Zusammenarbeit schafft nicht nur wertvolle Erfahrungen für die Jugendlichen, sondern bietet auch den Betrieben die Chance, frühzeitig in Kontakt mit potenziellen Nachwuchskräften zu treten und sie für ihre Branche zu begeistern.

    Aufruf zur Teilnahme an den nächsten ASL-Blöcken

    Die Außerschulischen Lernorte leben vom Engagement der Unternehmen und Einrichtungen, die jungen Menschen praxisnahe Einblicke ermöglichen. Auch für die nächsten ASL-Blöcke suchen wir Partnerbetriebe, die bereit sind, ihre Türen zu öffnen und Schüler*innen einen Einblick in ihren Arbeitsalltag zu gewähren. Die kommenden Termine sind:

    • Block III: 21.03.25, 27.03.25, 04.04.25
    • Block IV: 05.06.25, 12.06.25, 19.06.25

    Falls Ihr Unternehmen oder Ihre Institution Interesse daran hat, Teil dieses wertvollen Bildungsangebots zu werden, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme per E-Mail an knauft@fku.berlin. Lassen Sie uns gemeinsam jungen Menschen eine praxisnahe Berufsorientierung ermöglichen!

    Das Projekt „Außerschulische Lernorte“ wurde initiiert vom Quartiersmanagement Pankstraße und wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten.

  • Über den Dächern Berlins: Ein Tag auf dem Berliner Dom mit Gerüstbau Tisch

    Über den Dächern Berlins: Ein Tag auf dem Berliner Dom mit Gerüstbau Tisch

    Rückblick auf den 2. Block der Außerschulischen Lernorte 2024/25 – von Nick Haseloff, Gerüstbau Tisch GmbH

    Gestern hatten wir die großartige Gelegenheit, die Schülerinnen der Herbert-Hoover-Schule aus dem Wedding bei uns willkommen zu heißen – und was für ein Erlebnis das war! Im Rahmen des Projekts „Außerschulische Lernorte“, realisiert durch den Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein, erhielten sie spannende Einblicke in unseren Beruf als Gerüstbauerinnen.

    Von der sicheren Konstruktion bis zu den besonderen Herausforderungen an einem denkmalgeschützten Gebäude wie dem Berliner Dom: Die Jugendlichen konnten hautnah erleben, worauf es im Gerüstbau ankommt. Ein besonderes Highlight war natürlich der atemberaubende Ausblick über Berlin – ein Privileg, das man nur genießt, wenn man wie wir „über den Dächern der Stadt“ arbeitet.

    Das Beste kommt jedoch noch: Bei den kommenden Terminen werden die Schüler*innen selbst aktiv – sie werden ein Gerüst errichten und den Umgang mit den grundlegenden Maschinen unseres Handwerks erlernen. Wir freuen uns schon darauf, den Nachwuchs für unser Handwerk zu begeistern!
    Ein großes Dankeschön geht an das Quartiersmanagement Pankstraße, das dieses Projekt möglich macht.

    Das Projekt „Außerschulische Lernorte“ wurde initiiert vom Quartiersmanagement Pankstraße und wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten.