Die Jugendberufsagentur (JBA) am Standort Friedrichshain-Kreuzberg feierte am 15.10. ihr 10-jähriges Bestehen. Bei der Jubiläumsfeier am im BIZ war auch das FKU-Team gerne mit dabei. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden der JBA sowie Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung feierten wir die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen zehn Jahre.
In der JBA arbeiten Agentur für Arbeit, Jobcenter, Bezirksamt und die Senatsverwaltung unter einem Dach. Sie verbindet die unterschiedlichen Angebote, wie Berufsberatung, Ausbildungsvermittlung, Jugendberufshilfe, Suchtberatung und die Beratung zu schulischen Entwicklungsmöglichkeiten, damit Jugendliche nicht von Stelle zu Stelle geschickt werden, sondern an einem Ort verlässliche Orientierung finden.
Aus Sicht des FKU: Ein Jahrzehnt erfolgreiche Zusammenarbeit
Der FKU begleitet die Entwicklung der JBA seit vielen Jahren als aktiver regionaler Partner. Für uns steht fest: Die JBA ist ein entscheidender Baustein für die Fachkräftesicherung im Bezirk. Sie schafft Zugänge, stärkt Kompetenzen und bringt junge Menschen und Betriebe zusammen.
Wir freuen uns, auch als Partner im Regionalen Fachkräfte-Bündnis, viele Themen für den Bezirk gemeinsam voranzubringen:
Vernetzung von Schulen, Unternehmen und Beratungseinrichtungen
Ermöglichung von Praktika, Hospitationen und Berufseinblicken
Unterstützung bei Berufsorientierungsformaten im Kiez
Gemeinsames Engagement für passgenaue Ausbildungswege
Stärkung regionaler Fachkräftepotenziale
Durch diese enge Kooperation entstehen konkrete Übergänge in Ausbildung und Arbeit – ein Gewinn für Jugendliche und Unternehmen.
Ein Blick nach vorn
Auch in Zukunft wird der FKU die JBA dabei unterstützen, junge Menschen zu stärken und Unternehmen bei der Fachkräftesicherung zu begleiten. Die Herausforderungen der kommenden Jahre – Digitalisierung, Transformation, neue berufliche Anforderungen – lassen sich nur gemeinsam lösen. Das starke Netzwerk in Friedrichshain-Kreuzberg bietet dafür eine hervorragende Grundlage – herzlichen Glückwunsch JBA!
Podcast-Sonderfolge: „Dual in Deine Zukunft“ aus der East Side Mall
Wie können Unternehmen junge Menschen für eine Ausbildung begeistern? Und welche Strukturen braucht es, damit Betriebe als attraktive Ausbildungsorte wahrgenommen werden? Antworten auf diese Fragen gibt die aktuelle Sonderfolge unseres Podcasts Kiezgespräche, die live auf dem Karrieretag „Dual in Deine Zukunft“ in der East Side Mall Berlin aufgezeichnet wurde.
Moderiert von Martin Knauft, kommen in dieser Episode zahlreiche Stimmen zu Wort, die berufliche Orientierung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg aktiv mitgestalten – aus Wirtschaft, Verwaltung, Beratung und Bildung.
Was Unternehmen aus der Folge mitnehmen können
Diese Episode bietet wertvolle Impulse für ausbildungsinteressierte Betriebe, darunter:
Konkrete Einblicke in erfolgreiches Ausbildungsmarketing im Bezirk
Hinweise auf Fördermöglichkeiten und begleitende Angebote für Betriebe
Zugänge zu neuen Zielgruppen, etwa Alleinerziehende oder Quereinsteiger*innen
Erfahrungsberichte direkt aus den Unternehmen und von Fachkräften
Ausbildung im Kiez: Stimmen aus der Praxis
In spannenden Gesprächen mit über einem Dutzend Gästen beleuchtet die Podcastfolge verschiedenste Perspektiven rund um das Thema Ausbildung:
Cedrik Lutz & Zdenka Hruby (FKU) erläutern die Bedeutung des Karrieretags für den Bezirk und den langfristigen Mehrwert für Unternehmen und Jugendliche.
Regine Sommer-Wetter (stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Arbeit, Bürgerdienste und Soziales) betont die wirtschaftliche Vielfalt im Bezirk und ruft Unternehmen dazu auf, präsenter an Schulen zu werden.
Helene Anders & Rolf Hempel (FKU-Vorstand) teilen persönliche Rückblicke auf den Messetag und ihre eigenen Ausbildungswege – ein Plädoyer für Berufsorientierung als gesamtwirtschaftliche Aufgabe.
Anne-Marie Neumann (K. Rogge Spezialbau GmbH) hebt die Bedeutung von handwerklicher Ausbildung im Stuckateurbereich hervor – praxisnah, draußen und im Team.
Pauline Potschka (Koordinierungsstelle für Alleinerziehende) macht deutlich, wie Alleinerziehende als engagierte Auszubildende gewonnen werden können – vorausgesetzt, Unternehmen zeigen strukturelle Offenheit.
Peter Schulz (Jugendberufsagentur Berlin) gibt Einblicke in die Planung des Karrieretags und benennt Herausforderungen bei der Ansprache von Betrieben.
Marie Brandt (aletto Hotels) beschreibt, wie vielseitig Berufsorientierung in der Hotellerie aussehen kann – mit Chancen für Wiedereinsteiger:innen.
Lukas Hoffmann (IHK Berlin) präsentiert gemeinsame Projekte mit der Handwerkskammer – u. a. ausbildung.berlin und die Praktikumswoche Berlin.
Leon (Azubi im Schornsteinfegerhandwerk) erzählt reflektiert über Umwege in seinem Ausbildungsweg – und warum Ausbildung ein gleichwertiger Bildungsweg ist.
Christin Bochhammer (Agentur für Arbeit Mitte) schildert die Entwicklung der Berufsberatung und Zugänge für Unternehmen.
Max Kindler (Bezirksstadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit) spricht über die Rolle von Politik bei der Förderung von Ausbildung – und über seinen eigenen, durchaus handwerklichen Plan B.
Sabrina Rüger (McDonald’s Berlin Froitzheim) teilt Erfahrungen zur Nachwuchsgewinnung und erfolgreichen Schulkooperationen.
Romana Wittmer (Beauftragte für Gute Arbeit) & Ines Richter (East Side Mall) blicken gemeinsam auf den Organisationserfolg des Tages zurück – ein echtes Gemeinschaftsprojekt.
Jetzt reinhören!
🎧 Die komplette Folge ist ab sofort online – hörenswert für alle, die Ausbildung im Kiez aktiv mitgestalten möchten.
Unter diesem Dreiklang stand auch der Karrieretag 2025, der am 25. Juni zum vierten Mal in der EAST SIDE MALL stattfand. Als bezirkliches Highlight im Bereich Berufsorientierung brachte er wieder Unternehmen, Institutionen und über 650 Jugendliche miteinander ins Gespräch – praxisnah, barrierearm und auf Augenhöhe.
Unternehmen und Einrichtungen aus Handwerk, Gesundheit, Hotellerie, Gastronomie, Verwaltung und weiteren Branchen verwandelten das Einkaufszentrum in einen lebendigen Erlebnisraum für Jugendliche. Interessierten Schüler*innen konnten vor Ort ihre Interessen und Fähigkeiten entdecken, Werkzeuge in die Hand nehmen, sich an berufstypischen Aufgaben ausprobieren – vom Mocktail-Mixen bis zur Kabelverlegung.
Ein starkes Netzwerk für berufliche Zukunft
Getragen wurde der Karrieretag wie in den Vorjahren von einem breiten Bündnis engagierter Partner*innen: dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, der Jugendberufsagentur, der Handwerkskammer Berlin, dem Regionalen Fachkräfte-Bündnis, der East Side Mall sowie dem Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein (FKU).
Stimmen zum Karrieretag
Es braucht die persönliche Begegnung, das Kennenlernen von Teammitgliedern, den authentischen Blick in das Unternehmen und auch das eigene Lösen von beruflichen Aufgaben, damit bei jungen Menschen der Funken der Begeisterung für eine duale Ausbildung überspringen kann. Diese Art der praktischen, wie realitätsnahen Berufsorientierung können nur Unternehmen selbst leisten – sie lässt Augen glitzern und schafft nachhaltige Entscheidungshilfen, wenn es um die Entscheidung für eine duale Ausbildung geht. Deshalb ist der Karrieretag mit seinen branchenvielfältigen Unternehmen und seiner berufspraktischen Ausrichtung so effektiv, sowohl für Unternehmen als auch für Schüler*innen, die noch dabei sind ihren beruflichen Weg zu planen.
Helene Anders, FKU-Vorstandsmitglied
Um Schülerinnen und Schüler, für das Handwerk zu gewinnen, braucht es Brückenbauer, die Betriebe und Bildungseinrichtungen frühzeitig zusammenbringen. Unternehmen fehlen leider sowohl die Kapazitäten als auch die gezielten Ressourcen, um diese wichtige Aufgabe zu stemmen. Daher ist das Engagement von Institutionen und Verbänden wie dem Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein so wichtig. Ihm gelingt es erfolgreich Schulen und Wirtschaft nachhaltig zusammenzubringen und Synergien zu schaffen. Das entlastet nicht nur die Unternehmen, sondern ermöglicht es auch Jugendlichen, für sie noch unbekannte Berufswelten zu entdecken. Die Firmen nutzen dabei die Chance, bei potenziellen Nachwuchskräften zu punkten. Wir freuen uns immer wieder interessierte Schülerinnen und Schüler für unsere Branche und das Handwerk zu begeistern, sie ausbilden zu können und ihnen eine neue Perspektive zu eröffnen.
Anne-Marie Neumann, K. Rogge Spezialbau GmbH
Veranstaltungen wie der Karrieretag – Dual in Deine Zukunft sind für Unternehmen eine attraktive Bühne, in den direkten Kontakt mit ausbildungsinteressierten Jugendlichen zu treten. Für unsere Fachkräftesicherung haben wir mit dieser Strategie sehr gute Erfahrungen gemacht und bereits sehr motivierte Auszubildende gewonnen.
Marie Brandt, aletto Hotels
Offene Berufsorientierung für alle
Neben Schulklassen waren auch Einzelbesucher*innen und Eltern herzlich eingeladen. In der „Elternsprechstunde“ gab es Orientierung zu möglichen beruflichen Zukunftswegen für den Nachwuchs.
Damit sich Unternehmerinnen und Ausbildungsbetriebe austauschen und vernetzen konnten, luden das Regionale Fachkräfte-Bündnis in die Fachkräfte-Lounge ein. Dort sprach Martin Knauft, FKU für den Podcast „Kiezgespräche“ mit verschiedenen Akteur*innen, und Unternehmer*innen über ihre persönlichen Eindrücke vom Karrieretag und auch Ihre eigenen Berufswege und -Entscheidungen.
Der Karrieretag in Friedrichshain-Kreuzberg hat sich als „Best-Practice“-Beispiel für gelungene Zusammenarbeit etabliert. Die Initiator*innen sind sich einig: Die frühe, praktische und niedrigschwellige Berufsorientierung bei der Wirtschaft und Schule engagiert zusammenarbeiten, leistet einen zentralen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Bezirk.
Ende Mai veranstaltete das Projekt NIU+ – Newcomer in Unternehmensnachfolge unter Trägerschaft der LOK.a.Motion GmbH ein Fachgespräch in den Räumen der Bürgschaftsbank Berlin-Brandenburg. Die Projektleiterin Alexandra Geiser begrüßte rund 30 Teilnehmende aus Wirtschaft, Verwaltung und Beratung zu einem intensiven Austausch über innovative Wege zur Förderung von Unternehmensnachfolgen durch Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Newcomer besser auf die Übernahme kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) vorbereitet werden können – insbesondere durch gezielte Qualifizierungsmaßnahmen und angepasste Finanzierungsmodelle. Diskutiert wurden unter anderem Hürden wie die fehlende Anerkennung von Qualifikationen, kulturelle und sprachliche Barrieren sowie der eingeschränkte Zugang zu Finanzierungen.
Das Fachgespräch war Teil der sechsmonatigen Entwicklungsphase des Projekts NIU+, das ein praxistaugliches Modell zur Unterstützung von Newcomern in der Unternehmensnachfolge erarbeitet. Ziel ist es, wirtschaftliche Teilhabe zu fördern und KMU im Generationswechsel zu stärken.
Auch aus dem FKU beteiligten sich Vertreter*innen aus Mitgliedsunternehmen, Vorstand sowie der Geschäftsstelle aktiv an der Diskussion. Als Kooperationspartner von NIU+ brachte der FKU die Perspektive von Unternehmen ein, die auf der Suche nach einer geeigneten Nachfolge sind – und damit auch den Bedarf an neuen, tragfähigen Lösungen.
Das Fachgespräch zeigte eindrücklich: Es braucht vernetzte Strategien und praxisnahe Ansätze, um das Potenzial von Newcomern für die Unternehmensnachfolge besser zu nutzen – zum Vorteil für Betriebe, Regionen und die Wirtschaft insgesamt.
Genau dieser Frage sind wir beim Messetraining zur Vorbereitung auf den Karrieretag in der East Side Mall am 25. Juni 2025 auf den Grund gegangen – und zwar mit einem praxisnahen, inspirierenden Workshop, der mehr geboten hat als nur Theorie.
Denn wer kennt das nicht: Der Messestand ist perfekt geplant – ansprechend gestaltet, gut beleuchtet, der Vorrat an Giveaways gut gefüllt. Alles scheint bereit. Und doch fehlt oft ein entscheidender Erfolgsfaktor: die Menschen, die am Stand stehen. Genau auf diese Menschen, die Gesichter und Stimmen hinter dem Unternehmen, richtete sich unser Workshop.
Gemeinsam mit Rolf Hempel, Ingenieurpädagoge und Experte für professionelles Onboarding, und Heike Melzer, Stresscoach und Gründerin von „Stress Ade“, haben wir ein intensives Trainingsprogramm durchgeführt – mit dem Ziel, aus jedem einzelnen Messeauftritt ein echtes Erlebnis für Besucherinnen und Ausstellerinnen zu machen.
Rolf Hempel eröffnete den Tag mit einem Impulsvortrag, der eindrücklich zeigte, wie viele kleine Details einen Messeauftritt zum Erfolg führen können. Angefangen beim frühzeitigen Ankommen und dem gezielten Austausch mit benachbarten Ständen über das genaue Erkunden der Umgebung bis hin zur bewussten Zieldefinition – all das macht den Unterschied. Besonders betont wurde die Bedeutung sogenannter Follow-ups: Ob Einladungen zu Tagen der offenen Tür, Hinweise auf neue Stellenanzeigen oder gezielte Nachfassaktionen – wer Messekontakte nicht nachbereitet, verschenkt wertvolles Potenzial.
Im zweiten Teil übernahm Heike Melzer das Ruder – und brachte wortwörtlich Bewegung in den Raum. Mit praxisnahen Aktivierungsübungen zeigte sie, wie man trotz langer Stehzeiten und Messehektik körperlich und mental leistungsfähig bleibt. Neben gezielten Atemtechniken, einfachen Dehnübungen und kleinen Konzentrationsritualen begeisterte vor allem eine Übung, mit der man inmitten des Trubels den Fokus auf das Gegenüber zurückholt – ein echtes Highlight für alle, die auf lauten Messen nicht den Gesprächsfaden verlieren wollen.
Auch die Ernährung kam nicht zu kurz. Heike lieferte wertvolle Tipps, wie man sich an langen Tagen sinnvoll und energiespendend versorgen kann – und das ohne Zuckerschock und Mittagstief. Naturbelassene Snacks wie Nüsse, Vollkornprodukte und frisches Gemüse wie Karotten, Paprika oder Gurken sind nicht nur gesünder, sondern auch nachhaltige Energielieferanten. Und als kleiner Geheimtipp für fitte Beine bis zum Abend: Kompressionsstrümpfe – unsichtbar, aber wirkungsvoll.
Dieses Training war weit mehr als eine Pflichtveranstaltung – es war ein lebendiger, motivierender und praxisorientierter Auftakt für einen erfolgreichen Messeauftritt. Mit vielen neuen Impulsen, hilfreichen Techniken und einem klaren Fokus auf Menschlichkeit und Professionalität am Stand gehen wir bestens vorbereitet in den Karrieretag 2025.
Im Mai lud das Regionalen Fachkräfte-Bündnis zu einem einstündigen, praxisnahen Online-Seminar zum Thema Karrierewebsites ein. Unter dem Titel „Erfolgsfaktor Karrierewebsite: Was wirklich zählt“ zeigte Webexperte Diego Hinz, MEWIGO wie Unternehmen ihre Online-Präsenz gezielt nutzen können, um Fachkräfte zu gewinnen.
Der „War for Talents“ – und wie man ihn gewinnt
Zu Beginn machte Diego Hinz deutlich, dass der Fachkräftemangel die Realität vieler Unternehmen prägt. Umso wichtiger sei eine professionelle und überzeugende Karrierewebsite – nicht nur als digitale Visitenkarte, sondern als aktives Recruiting-Tool. Dabei sei es entscheidend, authentisch, zielgruppengerecht und technisch nutzerfreundlich aufzutreten.
Inhalte mit Mehrwert – statt Floskeln
Anhand konkreter Beispiele aus seiner langjährigen Agenturpraxis zeigte Hinz auf, welche Inhalte wirklich zählen. Ob Benefits, Werte oder Team-Einblicke – Bewerberinnen und Bewerber wollen Einblicke in die Kultur und Arbeitsweise eines Unternehmens erhalten. Die Zeiten austauschbarer Textbausteine seien vorbei, so Hinz. Er plädierte für Ehrlichkeit und Relevanz, angepasst an unterschiedliche Zielgruppen wie Berufseinsteigende oder erfahrene Fachkräfte.
Typische Fehler vermeiden – mit einfachen Mitteln
Ein zentraler Teil des Webinars widmete sich den häufigsten Fehlern auf Karrierewebsites – von fehlender Mobile-Optimierung über umständliche Bewerbungsprozesse bis hin zu unklaren Ansprechpartnern. Besonders wichtig sei eine einfache, barrierefreie Navigation und ein klarer Call-to-Action. Auch die Kontaktaufnahme sollte möglichst niedrigschwellig möglich sein.
Praktische Tipps für die Umsetzung
Teilnehmende erhielten eine Vielzahl konkreter Handlungsempfehlungen, die sich sowohl für den Einstieg ins Thema als auch zur Optimierung bestehender Seiten eignen. Dabei spannte Hinz den Bogen von grundlegenden Überlegungen wie „Karriereseite oder eigener Karrierebereich?“ bis hin zu modernen Gestaltungselementen im Sinne des Employer Brandings.
Inspirierender Austausch zum Abschluss
Im abschließenden Q&A beantwortete Diego Hinz individuelle Fragen aus dem Publikum – von technischen Umsetzungsdetails bis hin zu strategischen Überlegungen rund um Personalmarketing und Arbeitgebermarke.
Fazit
Ein kompaktes und inhaltlich starkes Webinar, das praxisnah zeigte, wie eine Karrierewebsite zu einem wirkungsvollen Instrument im Recruiting werden kann. Vielen Dank an Diego Hinz für seine inspirierenden Impulse und an alle Teilnehmenden für den regen Austausch!
Am 3. April war Girls’Day – und damit wieder Gelegenheit für Berliner Unternehmen, jungen Mädchen praxisnahe Einblicke in Berufsfelder zu geben, die sonst oft nicht im Fokus stehen. Über 200 Unternehmen und Einrichtungen in der Hauptstadt beteiligten sich an der bundesweiten Aktion, bei der mehr als 6.000 Schülerinnen ab Klasse 5 Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften ganz praktisch erleben konnten.
Auch zwei Mitglieder aus unserem Netzwerk haben erneut gezeigt, wie gut erfolgreiche Nachwuchsgewinnung funktionieren kann: Die K. Rogge Spezialbau GmbH und die Gerüstbau Tisch GmbH öffneten ihre Tore für insgesamt 16 Schülerinnen – mit einem abwechslungsreichen, engagiert gestalteten Programm auf dem Firmengelände.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch Anne-Marie Neumann (K. Rogge Spezialbau GmbH), inklusive kleiner Osterüberraschung, ging es direkt in die Praxis: Gemeinsam mit Nick Haselhof, Geschäftsführer der Gerüstbau Tisch GmbH, und seinem Team bauten die Teilnehmerinnen ein komplettes Gerüst auf – ausgestattet mit Helm, Schutzkleidung und Sonnenbrille. Dabei stand nicht nur das sichere Arbeiten im Vordergrund, sondern auch das Erlebnis, gemeinsam etwas zu schaffen. Die jungen Gäste überraschten mit Teamgeist, Kraft und Neugier – und machten beim anschließenden Abbau genauso motiviert mit.
Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter mit drei Praxisstationen: Beim Trockenbau wurden mit Unterstützung der Azubis Wände montiert und gebohrt. In der Stuckstation rührten die Mädchen Gips an und gossen ihn in selbst gewählte Formen – eine Aufgabe, die Fingerspitzengefühl und Konzentration erforderte. An der dritten Station präsentierten die Auszubildenden einen firmeneigenen LKW samt Kran. Highlight für viele: selbst am Steuer sitzen und den Kran bewegen.
Zum Abschluss stärkten sich alle bei einem gemeinsamen Mittagessen – und blickten auf einen intensiven Tag zurück, der nicht nur Einblicke, sondern auch echtes Erleben ermöglichte.
Das Engagement der K. Rogge Spezialbau GmbH und der Gerüstbau Tisch GmbH zeigt eindrucksvoll, wie Unternehmen durch direkte Begegnung und praktische Aufgaben junge Menschen für ihre Branche begeistern können. Wir danken beiden Betrieben für ihren großen Einsatz – und hoffen, dass sich auch im kommenden Jahr viele weitere Unternehmen aus unserem Netzwerk am Girls’ Day beteiligen.
Wie können Unternehmen sich so aufstellen, dass Mitarbeitende gerne bleiben, motiviert sind und ihre Aufgaben mit Engagement und Verantwortung erfüllen? Es ist längst bekannt, dass ein Obstkorb oder zusätzliche Freizeit nicht die entscheidenden Faktoren für Mitarbeiterbindung sind. Doch was macht dann den echten Unterschied?
Der Workshop mit Marina Diané, Talent Magnet Forever, hat eindrucksvoll gezeigt, dass Unternehmen das Thema Mitarbeiterbindung mutiger und umfassender angehen sollten. In der inspirierenden Eventlocation Hüpperling Erlebnisse in Berlin Friedrichshain kamen Unternehmer*innen und Führungskräfte zusammen, um in lebhaften Diskussionen und vertrauensvollem Austausch zentrale Themen für eine erfolgreiche Bindung von Mitarbeitenden zu erarbeiten.
Im Fokus standen Aspekte wie Zieldefinition, Workflow-Optimierung, Dialoggestaltung, Klärung des Purpose und Festlegung von Werten. Der Workshop regte dazu an, auch einmal einen Schritt zurückzutreten und das große Ganze im unternehmerischen Kontext zu betrachten, um strategisch nachsteuern zu können.
Die Veranstaltung endete mit einer durchweg positiven Feedbackrunde und einem lebhaften Get-together – eine hervorragende Gelegenheit für die Teilnehmenden, bei einem kühlen Getränk weiter zu diskutieren und Netzwerke zu knüpfen